Im Verhör, Teil 10

Fortsetzung von Teil 9

Die Wärterin löste die Fixierungen. Nur aufstehen und die Beine schließen konnte Angie weiterhin nicht. Aber sie hatte nun wieder Spielraum. Dann trat die Frau zwischen ihre Beine und starrte ungeniert auf ihre offenliegende Pussy.

Angie sah den hämischen und gemeinen Zug um ihren Mund und in ihren Augen, als die Wärterin den Blick hob und sie direkt ansah. Ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, sagte sie „Hey Y, hast du gesehen wie es aus ihr heraustropft? Es scheint der Schlampe ja gut gefallen zu haben.“.

Das Blut schoss Angie ins Gesicht und sie hätte sich gerne bedeckt oder abgewandt. Das ging aber nicht. Sie hielt den Mund, aber am Grinsen der Frau erkannte sie, dass auch ihr aufgefallen war, wie sich Angies Gesichtsfarbe verändert hatte.

Die Wärterin senkte wieder den Blick und setzte ihre Unterhaltung mit dem wenig gesprächigen Wärter fort. „Wenn ich mir die so anschaue, dann erinnert mich ihre Fotze daran, dass ich noch ein Pfund Hack kaufen muss. Findest Du das da ansehnlich und würdest es ficken?“ fragte sie mit einem Nicken in Richtung von Angies Pussy. Der Wärter reagierte nur mit einem Schnauben und die Wärterin fuhr fort „Ach ja, ich vergesse immer, dass Du alles fickst, was eine Fotze zwischen den Beinen hat. Naja, dann viel Spaß mit dem zerstörten Ding.“ Damit verließ sie den Raum und Angie wäre am liebsten im Boden versunken.

„Auf die brauchst Du nicht hören. Die ist nur untervögelt. Ich fick dich nachher trotzdem.“ sagte der Wärter, nachdem sie alleine waren und irgendwie sollte das wohl tröstlich sein. War es aber nicht. Dann steckte er einen Finger in ihre Pussy und sofort schrie Angie auf.

„Das wird richtig geil werden. Aber vorher kommt die nächste Behandlung. Wir sind ja noch nicht fertig.“ Damit machte er sie endgültig los und half ihr auf die Beine. Sofort drohte Angie wegzusacken. Ihre Beine fühlte sich wie Pudding an und der Wärter fing sie auf. „Na, na.“, grinste er und führte sie zum Regal, an dem sie sich festhielt, während er noch einiges im Raum aufräumte. Angie fragte sich nervös, was denn nun folgen sollte.

Da öffnete sich die Tür, durch die die Wärterin kurz zuvor verschwunden war und die betrat wieder den Raum. „Ich habe alles vorbereitet. Bist Du mit ihr fertig?“ fragte sie mit einem prüfenden Blick in Richtung Angie und Wärter Y.

„Klar, Du kannst sie haben.“, erwiderte der Mann, packte Angie an den nackten Schultern und schubste sie Richtung Tür. Immer noch wackelig auf den Beinen taumelte Angie und musste sich an der Wärterin festhalten, um nicht zu fallen. „Wie süß.“, flüsterte ihr diese ins Ohr. „Es scheint fast, als würdest Du bei mir Schutz suchen, Du Fotze.“. Dann packte sie Angie mit der linken Hand bei ihren langen Haaren und knallt ihr mit der rechten Hand eine Ohrfeige ins Gesicht. „Dann komm mal mit, Du schutzloses Lämmchen.“ lachte sie und verließ mit Angie im Schlepptau den Raum mit der Fickmaschine.

Angie konnte gerade so einen Sturz verhindern. Schon nach wenigen Metern durch denselben Flur, in den Sie aus dem letzten Raum getreten waren, öffnete die Wärterin auf der anderen Flurseite eine Tür.

Ehe sie sich fragen konnte, was sie nun in diesem Raum für eine Höllenmaschine erwarten würde, wurde sie durch die Tür geschoben. Egal, was sie sich hätte vorstellen können, darauf wäre sie nicht gekommen. Es war ein kleiner, fast leerer Raum, in dem nur eine billige Matratze auf dem Boden lag.

Aber auch jetzt blieb zum Nachdenken keine Zeit, denn schon kam der Befehl „Auf den Rücken legen und Beine breit.“.

Angie war inzwischen komplett im Modus nur noch zu gehorchen, zögerte also nicht und legte sich wie verlangt hin. Ein Teil von ihr hoffte sogar auf etwas Ruhe nach der Behandlung der letzten Stunden.

Die Wärterin schloss die Tür. Dann begann sie Angie zu umkreisen. Mittlerweile wurde sie immer nervöser und fragte sich, was diese Person jetzt vorhatte. Gehörte das zu den Verhören? Was geschah hier gerade. Langsam stieg die Angst in ihr auf. Was die Oberste Instanz wollte, wusste sie. Was Wärter Y wollte, war offensichtlich. Aber diese Frau machte ihr Angst.

Plötzlich blieb die uniformierte Frau zwischen ihren gespreizten Beinen stehen, hob den rechten Stiefel und trat mit Kraft auf ihre bereits wunde Pussy.

„Was hat so eine Schlampe wie Du mir schon zu bieten?“, fragte sie, wartete aber keine Antwort ab. „Du kommst hier her, planst alles, zahlst Geld dafür, um dich von Fremden foltern und ficken zu lassen.“ stieß sie hervor und verstärkte den Druck ihre Stiefelsohle.

„Deine Ficklöcher interessieren mich nicht. Wer weiß, wer und wie viele da schon drin waren. Das widert mich an. Das ist ekelhaft.“.

Angie bekam immer mehr Angst. Sie fragte sich, ob das noch zum vereinbarten Spiel gehörte. Was wollte diese Irre? War ihr Hass und ihre Verachtung echt? Was hatte sie vor?

„Das widert mich an.“, wiederholte die Wärterin, dieses Mal aber fast zu sich selbst und nahm den Fuß von Angies gequälter Pussy.

„Aber ich will auch meinen Spaß und auch eine Wärterin hat Bedürfnisse.“, grinste die Frau und begann ihre Hose zu öffnen.

Kurz darauf war die Wärterin unterhalb der Taille nackt und stellte sich breitbeinig über Angies Gesicht, während diese weiter auf der Matratze lag. Angie befürchtete schon, dass nun Teil zwei ihres Frühstücks von vorhin folgen würde, da senkte sich der Unterleib der Wärterin immer weiter auf sie herab.

„Ich will auch meinen Spaß.“, hörte Angie noch, als der Arsch und die Pussy der Frau ihr gesamtes Gesichtsfeld ausfüllten und in der nächsten Sekunde war alles schwarz. Angie sah nichts mehr, hörte nur noch dumpf, denn die Schenkel der Fremden verschlossen ihre Ohren. Vor allem aber bekam sie sehr bald keine Luft mehr. Der Arsch und die Pussy dieser schwer einzuschätzenden Frau nahmen Angie jede Möglichkeit zu atmen.

War sie noch erleichtert gewesen, dass die Frau sie nicht anpinkeln würde, wich die Erleichterung sehr schnell aufsteigender Panik.

Wie viel Zeit verging, wusste sie nicht. Aber irgendwann begann sie zu zappeln, denn ihr Körper verlangte dringend nach Sauerstoff, bekam ihn aber nicht. Als Reaktion ging ein scharfer Schmerz, ausgehend von ihrer wunden Pussy durch ihren Körper. Offenbar hatte die Wärterin sie geschlagen.

Durch den Schmerz wollte Angie aber noch mehr atmen, geriet abermals in Panik, da hob sich der Unterleib der Frau ganz leicht von ihrem Gesicht. Angie sog gierig die Luft ein und atmete den säuerlichen Geruch und Geschmack der Wärterin ein. Es war ihr egal. Nur Luft.

Aber schon nach zwei oder drei Atemzügen senkte sich der Unterleib wieder und wieder wurde es dunkel und sie drohte schnell wieder zu ersticken. Dieses Mal kam ihr der Zeitraum, ehe der Unterleib sich hob aber kürzer vor.

Schon aber senkte sich der Körper wieder. Warum sagte diese Verrückte nicht endlich was sie tun musste, damit das aufhörte?

Endlich hörte sie gedämpft ihre Stimme, hatte aber Probleme zu erfassen, was die Frau sagte.

„Du wirst mich darum bitten, mich lecken zu dürfen. Du wirst betteln. Verstehst Du? Ich erlaube es dir aber nur, wenn ich sicher bin, dass Du es unbedingt willst. Deine Zunge und deine Lippen sind das Einzige, was ich an deinem Körper interessant finde. Aus diesem Zimmer kommst Du nur heraus, wenn Du mich angebettelt hast und ich gekommen bin. Wenn Du hier unter mir erstickst, ist mir das egal.“

Ende Teil 10. Wird fortgesetzt.


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„How To Build a Sex Room“

Diese neue Netflix-Serie hat in der letzten Zeit einiges Aufsehen erregt. Sogar die große „New York Times“ hat über die Sendung geschrieben. Ich habe sie fast in einem Rutsch durchgesehen und muss sagen, ich hatte meinen Spaß. Aber erst einmal: worum geht es eigentlich?

Es handelt sich bei „How To Build a Sex Room“ um eine Reality-TV-Sendung. Melanie Rose, die offenbar früher Schauspielerin war und nun seit vielen Jahren Häuser und Wohnungen einrichtet, kam irgendwann durch einen Kunden auf die Idee, sogenannte Sex-Räume einzurichten. Wie es scheint, tut sie das mit so viel Leidenschaft und Erfolg, dass sie nach eignen Angaben seit 20 Jahren nichts anderes tut.

Rose tut allerdings noch viel mehr. Denn in den einzelnen Folgen gibt sie ihren Kunden Tipps und Anregungen für deren Sexleben. Sie führt sie in Dominastudios und Sexshops, um sie auf neue Ideen zu bringen oder manchmal auch um herauszufinden, was sexuell gesehen gar nicht ihr Fall ist. Denn der Sex-Raum soll ganz individuell auf die Menschen angepasst sein, die ihn später nutzen sollen. Nichts kommt hier von der Stange. Alles ist individuell überlegt und gestaltet.

Was mir zuallererst auffiel, egal wie ich mir eine Frau vorgestellt hatte, die für Leute Sex-Räume einrichtet: so eher nicht. Melanie Rose wirkt eher wie eine freundliche Großmutter und dadurch auch eher, als würde sie eine Backsendung moderieren. Natürlich ist das ein Klischee. Aber wir alle haben ja Klischees im Kopf und gerade, dass sie wirkt, wie sie wirkt, macht meiner Meinung nach einen großen Teil des Charmes der Sendung aus.

Wäre sie eine 1,80 m große und vollbusige Blondine oder ein muskulöser und braungebrannter Mann, dann wäre es eine ganz andere und sicher nicht so herzerwärmende Sendung. Denn Melanie Rose ist ohne Zweifel das Herz und die Seele der ganzen Show.

Das hier ist aber immer noch ein Blog über BDSM. Was hat die Sendung also mit BDSM zu tun, fragt ihr?

Natürlich geht es nicht vorrangig um BDSM. Aber und das ist ein großes Aber: hier werden sämtliche Sexpraktiken, an denen erwachsene Menschen freiwillig teilnehmen, positiv und vorurteilsfrei dargestellt bzw. beschrieben.

Er lässt sich gerne von ihr anal penetrieren? Melanie ist absolut fein damit.

Sie mag „Watersport„, womit Spiele mit Urin gemeint sind? Melanie hat kein Problem damit.

Hier ist eine Poly-Familie mit sieben Erwachsenen, die wechselweise Sex haben? Melanie freut sich und macht auch diese Gruppe glücklich.

Er schaut gerne zu? Kein Problem.

Ein schwules Paar, ein lesbisches Paar, non-binär, verschiedene Ethnien und Hautfarben? Alles cool. Es sind alles Menschen und Melanie findet deren Kinks und erschafft für sie die perfekten Sexräume.

Ich kann gar nicht genug betonen, wie gut es mir gefällt, dass hier sämtliche Bedürfnisse, Kinks, Wünsche und Neigungen als gerechtfertigt und als nichts, wofür man sich schämen muss, dargestellt werden. Ich habe die ganze Zeit selig gelächelt und gedacht „Es könnte so einfach sein“.

Verstärkt wird diese Wirkung noch dadurch, dass die Paare völlig unterschiedlich sind. Hier leben auch Menschen Kinks aus, die nach außen eben NICHT danach aussehen. Die Kinder haben und deren Schmutzwäsche überall herumliegt. Hier haben Menschen kinky Neigungen, die auf einer Farm leben oder aussehen wie Buchhalterinnen oder Banker. Leute, die eben nicht wie Fetisch-Liebhaber aussehen, haben kinky Sex. Aber auch die, die eben doch so aussehen. Das fand ich alles ganz wunderbar.

Wollt ihr mit einem Partner ins Gespräch über kinky Sex kommen? Schaut euch ein paar Folgen von „How To Build a Sex Room“ an. Sucht ihr Anregungen für eure eigenen „Spielzimmer“? Schaut euch „How To Build a Sex Room“ an. Seid ihr wie ich und es verschafft euch ein gutes Gefühl, wenn Menschen offen, mit Freude und ohne Vorurteile über Sex reden: schaut euch unbedingt „How To Build a Sex Room“ an.

Ja, natürlich gibt es auch etwas zu kritisieren. Bei aller Offenheit und Diversität scheint es in dieser Welt keine Menschen zu geben, die sich keinen eigenen Raum nur für ihren Sex leisten können. Armut oder zumindest Geldknappheit scheint nicht zu existieren. Aber hey, niemand hat gesagt, dass es sich hier um eine Sozialstudie handelt und am Ende können wir alle etwas Positives aus dieser Sendung ziehen.

Miteinander über Fantasien reden

Nicht jeder Mensch hat das Glück gleich mit dem ersten, zweiten oder vielleicht dritten Versuch die Art von Sexualität zu finden, die dieses „Wow“-Gefühl auslöst, von dem immer so viele reden. Manchmal ist das ein langer Weg. Für manche dauert es Jahre, bis sie sich selber darüber klar geworden sind was sie reizt, kickt und anmacht. Das ist nicht schlimm. Manches hat mit Erziehung oder natürlichen Hemmungen zu tun. Anderes ist einfach Glück – oder Pech, je nach Blickwinkel.

Ich werde nie die Geschichte der Frau vergessen, die mir erzählte, dass sie etwa 20 Jahre Sex hatte, der sie nie wirklich befriedigt hat. Ja, sie hat mitgemacht wenn es „erwartet“ oder „eingefordert“ wurde. Richtig geil war es aber nie. Sie dachte von sich, sie sei „frigide“, möge Sex eben einfach nicht. Alternativen zu der von ihre gelebten Sexualität waren ihr nicht bekannt, die Idee nach einer anderen Form von Sexualität zu recherchieren, kam ihr nie wirklich. Sie dachte ja, Sex sei einfach nicht so ihr Ding. Aus der stillen Hoffnung, mit anderen Männern würde es anders oder besser sein, hatte sie gelegentlich kurze Affären und One-Night-Stands. Aber irgendetwas fehlte immer. Jahrelang.

Dann, während eines dieser One-Night-Stands und ohne, dass das vorher unter den beiden Thema gewesen wäre, klatschte ihr der Mann kräftig auf den Arsch. Nach einer Schrecksekunde brachen von jetzt auf gleich alle Dämme. Sie war nicht mehr zu halten und kam bei diesem ONS wie nie zuvor beim Sex mit einem anderen Menschen. Der Typ war kein BDSMler, es war ein Impuls aus der Lust heraus gewesen. Aber bei ihr hatte es etwas ausgelöst, dass alles veränderte. Die Frau fing an sich zu informieren und nach wenigen weiteren „Versuchen“ war klar, sie hatte ihren Weg gefunden.

Sie war nie „frigide“ gewesen, hatte durchaus große Lust und große Spaß an Sex. Sie hatte früher nur eben nie den Sex gefunden und gehabt, der zu ihr passte.

Nach dieser ersten und wichtigsten Erkenntnis folgen dann die Schritte, während dessen es gilt sich klar darüber zu werden, worauf man genau steht und dann muss das passende Gegenüber gefunden werden. Beides braucht für gewöhnlich seine Zeit und den ein oder anderen „Fehlversuch“.

Hat man jemanden gefunden, folgt die nächste spannende Phase und die dauert meiner Erfahrung nach vom Kennenlernen durch die ganze Beziehung hindurch an. Der Austausch darüber, was dem jeweils anderen gefällt, sie oder ihn anmacht, was die Fantasien und Wünsche sind.

Wieso das so lange dauern bzw. anhalten soll? Weil sich Fantasien entwickeln und verändern, Neue entdeckt werden oder Menschen manchmal auch erst mit der Zeit den Mut fassen, bestimmte Wünsche und Fantasien zu offenbaren.

Nicht gleich all die Dinge offenlegen zu können oder zu wollen, die man vielleicht noch nie jemandem erzählt hat, ist dabei übrigens nicht schlimm. Manchmal braucht es Zeit und vor allem viel Vertrauen so etwas zu erzählen.

In dieser Situation gelten zwei wichtige Regeln:

  1. Offen und wertschätzend bleiben. Auch wenn die Fantasie nicht euer Ding ist. Wer mit „Du spinnst ja“, „Igitt“, „Wie kann einem so was gefallen“ oder ähnlichen Antworten reagiert kann sich sicher sein, dass das Gegenüber nie wieder offen über Fantasien und Wünsche reden wird.
  2. Kopfkino ist keine To-do-Liste. Wer Fantasien äußert, will damit in den seltensten Fällen sagen „Mach das jetzt sofort mit mir“ und auch nicht „Ich will, dass Du das in Zukunft unaufgefordert/unabgesprochen mit mir machst.“.

Warum aber ist es so wichtig sich über Fantasien und Wünsche auszutauschen? Nun, weil man zu Anfang so feststellen kann, ob man auf dem weiten Feld des BDSM überhaupt genügend Übereinstimmungen miteinander hat, damit der BDSM für beide erfüllend werden könnte.

Ist man bereits ein Paar, dann vertieft es meiner Erfahrung nach die Bindung zueinander. Vor allem ist es aber natürlich der einzige sinnvolle Weg, wie man der Erfüllung der Fantasien näher kommt. Oder, wenn das gar nicht der Wunsch ist, dann hilft es sehr zusammen mit der Partnerperson neue Ideen zu entwickeln, was beiden gefallen könnte. So kann man gemeinsam neue Wege gehen und auch das wiederum stärkt die Beziehung und die Bindung.

Sagen wir Sub hat seit Jahren Fantasien darüber, nackt in einen Käfig gesperrt zu werden. Nie hatte Sub den Mut das jemandem zu offenbaren. Endlich bringt sie oder er den Mut auf und Dom reagiert wertschätzend, verständnisvoll und findet es sogar selber auch ein bisschen geil. Vor allem findet Dom aber geil, wie heiß Sub darauf zu sein scheint. Beide sind glücklich, denn Sub konnte sich offenbaren und hat Verständnis erfahren. Dom freut sich im besten Fall über das entgegengebrachte Vertrauen. Vor allem aber haben beide eine neue gemeinsame Fantasie gefunden, die sie teilen können.

Jetzt ist es aber oft gar nicht so leicht, aus dem Nichts heraus den anderen mit Fantasien zu konfrontieren. Wie fängt man das an? Wie kommt man auf das Thema? Überhaupt, sich Auge in Auge zu gestehen „Du, also, so ein Käfig…“. Das fällt nicht jedem leicht. Außerdem ist es ja oft so, dass man selber erst durch äußere Einflüsse überhaupt auf Ideen kommt.

Oft hilft da ein kleiner Umweg. Sei es, man schaut einen Porno zusammen, gibt dem anderen eine Geschichte mit dem Hinweis „diese Szene fand ich ziemlich heiß“. Vielleicht genau das, was einen selber inspiriert hatte.

Ich selber folge auf Twitter verschiedenen Accounts die anregende bis sehr eindeutige Bilder und Filmchen posten. Meiner Erfahrung nach kann es da ziemlich hilfreich sein, sich gegenseitig diese Tweets zu schicken. Das kann ein spannendes Spiel sein um sich gegenseitig Fantasien zu zeigen, sich Anregungen zu geben und ins Gespräch zu kommen über Dinge, die man nicht so leicht direkt ausgesprochen hätte.

Eine typische Rückfrage von mir wäre dann oft „was macht dich daran an“ oder „was gefällt dir daran“. Denn ein weiterer typischer Stolperstein ist, wenn man einfach annimmt man wisse, was das Gegenüber an einer Szene reizt. Auf dem Bild könnte zum Beispiel eine Blondine mit großen Brüsten zu sehen sein, die gerade einem Mann den Schwanz bläst, während ein zweiter Mann in einem Sessel sitzt und zusieht.

Klar kann das bedeuten der Absender steht auf nackte Blondinen mit großen Brüsten und die Empfängerin denkt „Toll, ich bin weder blond, noch habe ich solche Titten, was will der Typ überhaupt von mir?“. Es kann aber sehr wohl sein, dass die Idee hinter dem Versand des Bildes nichts mit Haarfarbe oder Körbchengröße zu tun hatte, sondern heißen sollte „Wie heiß das wäre, wenn ich mal so zusehen könnte wie Du einem anderen einen bläst.“.

Tauscht euch also über eure Fantasien aus, bleibt dabei offen und wertschätzend. Zieht keine voreiligen Schlüsse, sondern fragt nach, was eurem Gegenüber daran gefällt und traut euch, gemeinsam Fantasien weiter zu entwickeln. Für mich sind das Grundpfeiler einer guten und erfüllenden BDSM-Beziehung.

Im Verhör, Teil 9

Fortsetzung von Teil 8

Angie heulte, schluchzte, jammerte und schrie, aber die verdammte Maschine stieß immer weiter monoton in sie hinein. Ihr gesamter Unterleib brannte wie Feuer. Von innen und von außen schien sie in Flammen zu stehen. Nach wenigen Minuten ließ auch die Wirkung des Gleitmittels nach und ihre geschundene und bereits wunde Pussy konnte nicht mehr genug Feuchtigkeit aufbringen, sodass auch die Reibung wieder viel unangenehmer wurde.

Angie fühlte sich mittlerweile, als wäre ihre Pussy eine einzige Wunde, als sie neben sich eine Stimme hörte. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass jemand so nahe an sie herangetreten war.

Es war die Oberste Instanz wie sie erkannte und mit fast sanfter Stimme fragte er „Nun, willst Du uns nicht die Namen deiner Komplizen verraten?“.

Zuerst realisierte sie die Frage gar nicht, so versunken war sie in den Schmerz und ihre Situation. Dass Sie nackt und entblößt hier lag und gefickt wurde war ihr schon egal. Selbst bei der Vorstellung, dass möglicherweise mehrere Menschen dabei zusahen. Es war ihr gleichgültig. Sie brannte.

„Du weißt, dass Du uns nur deine Komplizen und eure Anschlagsziele zu nennen brauchst und wir lassen dich gehen?“ erinnerte sie die Oberste Instanz an ihr Safeword in diesem Szenario. Jetzt war seine Frage durchgedrungen und Angie überlegte wirklich, ob Sie einen oder mehrere der Namen nennen sollte.

„Brian, Jean, Thomas und Isabelle. 16. Oktober. Gendarmenmarkt, Marienplatz und Römerberg“ waren ihr in den vorbereitenden Mails als die Informationen genannt worden, die die Oberste Instanz aus ihr herauszuholen versuchen würde. Würde sie eine der Informationen preisgeben, würde das aktuelle Verhör beendet. Würde sie alle preisgeben, wäre die ganze Gefangenschaft sofort beendet und sie dürfte gehen.

Bisher war sie nicht eine Sekunde so weit gewesen, aber nun dachte sie nach. Dummerweise meldete sich neben dem Schmerz und der Scham auch ein ungünstiger Anflug von Ehrgeiz und Stolz. Sie wusste genau, dass das kein guter Moment dafür, geschweige denn beide Gefühle war. Aber sie konnte es nicht ändern. Sie wollte es aushalten und nicht klein beigeben.

Also biss Angie sich auf die Zunge. Sie kämpfte innerlich mit sich und es musste ihr anzusehen sein, denn die Oberste Instanz sagte süffisant „Na, steht dir dein Stolz im Weg?“. Verdammt, dieser Mann war gefährlich. Er konnte sie lesen.

„Was ist nun?“ fragte er erneut und sie schüttelte trotzig den Kopf. „Na gut, wie Du willst.“ gab er zurück und verließ den Raum. Nicht ohne jedoch Wärter Y die Anweisung zum Weitermachen zu geben „Weiter machen. Gib immer mal Gel drauf und richte den Nebenraum.“.

An die folgende Zeit konnte sich Angie hinterher kaum noch erinnern. Sie dämmerte vor sich hin, der Schmerz pochend und immer präsent, die Maschine unbarmherzig zustoßend. Vielleicht war sie auch in eine Ohnmacht geglitten, aber weiterhin verbot ihr ihr Stolz das Safeword zu benutzen.

Irgendwann hörte sie die Stimme der Wärterin, der einzigen Frau in der Truppe. Es kam Angie wie eine Ewigkeit vor, dass diese ihr das widerliche Frühstück serviert und sie dann zum Duschen gebracht hatte. „Stopp das Ding. Das waren drei Stunden. Wenn sie bis jetzt nicht aufgegeben hat, dann bringt es jetzt auch nichts mehr.“

Wärter Y trat vor und musste einen Schalter bedient oder den Stecker gezogen haben, denn die Bewegungen in ihrer Pussy hörten auf. Sie spürte endlose Erleichterung, den Quälgeist aus sich herausgleiten zu spüren. Erst realisiert sie auch, dass die Wärterin gerade von drei Stunden gesprochen hatte. Sie konnte es kaum glauben.

Ende Teil 9. Hier geht es zu Teil 10.


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Alle sind pervers

Wenn wir in der Kantine oder im Lehrerzimmer sitzen oder uns im Großraumbüro umschauen, wenn wir bei Familienfeiern oder im Sportverein unterwegs sind, können wir den Kollegen, Bekannten oder Freunden immer nur vor den Kopf schauen und nicht hinein. Das ist sicher auch gut so. Schon gar nicht können wir im Normalfall unter die Kleidung schauen. Noch besser ist, die anderen können es bei uns auch nicht.

Sonst hättest Du vielleicht gesehen, dass Klaus aus der Buchhaltung heute unter der Anzughose eine Netzstrumpfhose trägt und nichts drunter.

Oder Du hättest Elif die Gemeinschaftskunde unterrichtet angesehen, dass sie ihrem Freund heute morgen zum Abschied einen Plug in den Hintern geschoben hat, den dieser nun den ganzen Tag tragen wird.

Aber so etwas ist von außen eben nicht erkennbar. Wäre auch blöd, nehme ich an. So aufgeschlossen und tolerant ist unsere Gesellschaft nun auch nicht, dass wir solche Details mit jedem öffentlich teilen können und/oder wollen. Wenn ich ehrlich bin, dann finde ich das auch gut so. Manche Dinge dürfen und sollten privat bleiben können.

Sonst hättest Du der jungen Frau in der Bahn heute morgen angesehen, dass sie am letzten Wochenende in einem Swingerclub Sex mit 8 oder 10 anderen Swingern hatte. So genau wusste sie das selber nicht mehr.

Und Du wüsstest, dass der schüchterne junge Mustafa aus dem Nachbarhaus heimlich in den 5 Jahre älteren Michael verliebt ist.

So etwas sehen wir aber nicht. Wir sehen den Menschen von außen nicht an wie sie sexuell drauf sind. Vielleicht würde es manches leichter machen, wenn es so wäre. Wer weiß? Aber es ist nun mal so, dass der am harmlosesten erscheinende Mensch beim Sex ganz wild ist und der total verrückt und extrovertiert auftretende Mensch ganz zahm. Man sieht es von außen nicht.

Sonst wüsstest Du, dass die nette Arzthelferin bei deinem Hausarzt im Joy gezielt nach Männern mit Schwänzen von mindestens 30 Zentimetern sucht, mit denen sie dann zusammen mit ihrem Mann Sex hat.

Oder dass der Arzt dessen Praxis sie managt nur kommen kann, wenn er und seine Frau dabei beide möglichst hohe Pumps tragen.

Das alles wissen wir aber nicht. Wir sehen es den Leuten nicht an und in vielen Fällen sollten wir dafür dankbar sein.

Sonst wüsstest Du auch, dass die nette Nachbarin aus dem Dritten seit 15 Jahren gar Sex hatte und auch nichts vermisst.

Oder dass sich der unfreundliche Polizist von der Kontrolle gestern von seiner Frau abends gerne anal mit einem Umschnalldildo ficken lässt.

All das wissen wir nicht und ich wette, nach all diesen Beispielen seid ihr Leser auch froh, dass ihr es nicht wisst. Wer will das alles über seine Mitmenschen schon so genau wissen? Das wäre fast wie in dem Film mit Mel Gibson, in dem er die Gedanken aller Frauen um sich herum hören kann. Dort war diese Fähigkeit auch nur für eine sehr kurze Zeit praktisch und angenehm.

Warum aber rede erwähne ich das alles nun in so epischer Breite? Weil die Tatsache, dass wir das alles über unsere Umwelt und unsere Mitmenschen nicht wissen, manchmal dafür sorgt, dass wir denken „Alle anderen sind normal und nur ich habe so abgefahrene Gedanken und Fantasien. Was stimmt mit mir nicht?„.

Alles stimmt mit dir. Du bist eben nicht alleine. Du denkst es nur weil Du eben nicht weißt, dass Katrin von der Arbeit sich gerne mal auf dem Pferdehof, wo sie eine Reitbeteiligung hat, nackt vor eine der Kutschen spannen lassen würde. Oder dass Cousin Denis sich zum masturbieren Videos anschaut, in denen Frauen mit nackten Füßen Lebensmittel zertreten.

Nur, weil wir den anderen nicht ansehen worauf sie stehen und was sie anmacht, heißt das nicht, alle anderen seien „normal“ und nur wir sind die „Perversen“. Abgesehen davon ist man ja laut Matthias Grimme erst pervers, wenn man niemanden mehr findet der mitmacht, sind wir fast alle auf irgendeine Art und Weise „pervers“.

Es gib also keinen Grund sich verrückt zu machen, nur weil da ständig diese Fantasien sind. Sei es geschlagen zu werden oder selber zu schlagen. Gefesselt zu werden oder selber zu fesseln. Erniedrigt zu werden oder selber zu erniedrigen. Da draußen gibt es viele, die das auch wollen. Und viele, die wiederum noch ganz andere Dinge wollen.

Die Gedanken „nur ich habe so verrückte Fantasien“ und „was stimmt mit mir nicht“ sollten also gestrichen und ganz aktiv verdrängt werden. Denn sie sind Quatsch.

Kopfkino ist keine To-do-Liste

Ich würde annehmen, dass bei jedem Menschen Sexualität im Allgemeinen und BDSM im speziellen im Kopf angefangen hat, ehe es „zur Sache ging“. Es entstehen Vorstellungen und Fantasien, Bilder und ganze Geschichten. Das so genannte Kopfkino kommt in Gang. Bei manchen sehr intensiv, bei anderen eher rudimentär. Aber es spielt sich eben zuerst einmal viel im Kopf ab.

Fantasien und Kopfkino finde ich ausgesprochen wichtig. Wer anfängt sich mit BDSM zu beschäftigen, Filme schaut, Clips im Netz, Bücher liest oder einfach die Fantasie schweifen lässt merkt schnell, was einen Kick auslöst und was einen eher kalt lässt. Das ist gut. Das gibt einem Hinweise, in welche Richtung es mit der eigenen Sexualität und den eigenen Bedürfnissen geht.

Ich selber habe in Zeiten vor dem Internet die eine oder andere Runde durch die „Ab 18“-Abteilungen in Videotheken gedreht. Für die Jüngeren unter euch, das war wie YouPorn, nur dass man in einen Laden gehen, eine unförmige Kassette ausleihen und zuhause feststellen musste, dass der Inhalt für den man bezahlt hatte Mist war.

Damals habe ich mal einen Porno ausgeliehen, in dem sich zwei junge Frauen in Dessous nacheinander gefesselt haben. Dabei blieben sie in Dessous, zogen sich also nicht aus. Als die eine die anderen dann gefesselt hatte, begann sie diese mit Federn zu kitzeln. Das wars. Das war der Porno. Ich muss zugeben, mir gab und gibt das nichts. Aber hey, wem es gefällt.

Mein Kopfkino wurde da von anderen Szenen angeheizt. Frauen die ausgeliefert waren, gehorsam Anweisungen befolgten, benutzt und erniedrigt wurden heizten da viel eher meine Fantasie an.

Aus dem was ich damals gesehen habe, wurde mein Kopfkino gespeist und entwickelte sich. So habe ich mit der Zeit herausgefunden, was mich reizt und was eben nicht. Die Kombination Dessous, Federn und kitzeln habe ich jedenfalls nicht weiter verfolgt.

Wie früher ja bereits erwähnt, ist aus meiner Sicht in der Fantasie sowieso alles erlaubt. Kopfkino darf wild, gewalttätig, unrealistisch und überhaupt alles sein, was dem oder der Kopfkinobetreibenden gefällt. Was dann real passiert ist eine ganz andere Frage. Dazu fand ich diesen Tweet perfekt:

In der Fantasie gibt es einfach keine Risiken. Kein Risiko verletzt zu werden. Psychisch oder physisch. Auch kein Risiko, dass es einem am Ende doch nicht so gut gefällt. Kein Risiko plötzlich Panik zu bekommen, am Ende unbefriedigt zu bleiben oder sich schlicht mies zu fühlen. Kopfkino ist immer irgendwie geil und frei von Problemen.

Daher ist es immer wichtig sich damit zu beschäftigen was vielleicht nur in der Theorie geil ist und was auch in der Umsetzung gewollt und heiß ist. Denn das darf und muss sich sogar fast unterscheiden. Daher der Tweet mit dem Schrebergarten. In der Fantasie sind wir unverletzlich und dauergeil. Das darf so sein, ist aber auch der Grund, warum Fantasien gerne heftiger sind als das was wir real wollen. Wir riskieren in der Fantasie nichts. Sich dieses Unterschieds klar zu sein ist ganz wichtig. Keine Scham nötig. Aber der Unterschied zwischen Kopfkino/Fantasie und dem Wunsch nach realem Erleben ist extrem wichtig.

Vor allem auch im Austausch mit potentiellen neuen oder bestehenden Partnerpersonen. Es ist ganz besonders reizvoll, sich mal zusammenzusetzen oder zusammen im Bett zu liegen und gegenseitig das eine oder andere aus dem Kopfkino zu teilen. Vermutlich gibt es dann Überraschungen auf beiden Seiten.

Aber niemals, ich wiederhole: NIEMALS darf Kopfkino als direkte oder indirekte Aufforderung nach Umsetzung verstanden werden.

Wer nach längerer Überwindung bereit ist, dem Gegenüber den Wunsch nach Spielen mit Natursekt zu gestehen, möchte nicht ohne weitere Rücksprache bei nächster Gelegenheit angepinkelt werden.

Wer dem Gegenüber das Kopfkino eines Gangbangs offenbart, möchte nicht ungefragt plötzlich mit 12 erwartungsvollen Kerlen konfrontiert werden.

Wer im Kopfkino eine Fantasie hegt, in der es um öffentliche Erniedrigung geht, möchte nicht ohne Absprache auf dem Marktplatz angespuckt und bloßgestellt werden.

Kopfkino und Fantasien zu teilen ist ein großer Vertrauensbeweis. Etwas, dass man schätzen und für dass man sich dankbar zeigen sollte. Kopfkino zu teilen ist auch ein großer Schritt in die Richtung der Erfüllung von Bedürfnissen und Fantasien. Aber alle Beteiligten sollten und müssen sich darüber klar sein, dass Kopfkino erst einmal nur Kopfkino ist.

Manches davon zeigt in eine bestimmte Richtung. Die Fantasie mit dem Gangbang kann – muss aber nicht – in ein Erlebnis mit einem oder mehreren Sexpartner münden. Die Fantasie mit der öffentlichen Erniedrigung kann – muss aber nicht – in Erniedrigungsspiele münden.

Kopfkino ist ein Fingerzeig in die Richtung in der Kinks liegen könnten. Diesen Fingerzeigen kann man folgen und dann für sich oder mit Partner herausfinden, was einen am Ziel erwartet. Vielleicht eine Fantasie die umgesetzt werden will. Vielleicht auch etwas, dass nur als „Anheizer“ genutzt werden sollte. Vielleicht auch etwas, dass für immer Kopfkino bleiben soll und wird.

Das alles ist ok. Aber traut euch euer Kopfkino immer mal wieder mit neuen Ideen zu füttern, traut euch den passenden Menschen einen Einblick in das Programm eures Kopfkinos zu geben und wenn ihr die Glücklichen seid, denen Einblick gewährt wurde, dann zeigt euch würdig und nehmt diese Geste des Vertrauens nicht als Freifahrtschein direkt loszulegen. So ist es nicht gemeint.


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„Belle de Jour – Schöne des Tages“

In dieser kleinen Rubrik geht es mir ja um Spielfilme in denen BDSM eine Rolle spielt. Dabei ist es egal wie eindeutig diese Rolle ist oder wie deutlich BDSM gezeigt wird. Es geht mir darum, Filme vorzustellen und den Umgang mit BDSM darin zu erklären und zu sagen, wie ich ihn empfinde.

Auf einen Filmklassiker aus dem Jahr 1967 zu stoßen hatte ich dabei nicht erwartet und war dementsprechend überrascht. Aber eines nach dem anderen. Erst einmal eine kleine Zusammenfassung.

Der Film beginnt mit einer Szene in der wir Séverine und Pierre in einer Kutsche durch einen Park fahren sehen. Plötzlich lässt Pierre die Kutsche anhalten, befiehlt den beiden Kutschern erst Séverine zu packen, dann sie auszupeitschen. Unmittelbar bevor die Szene abbricht sagt er zu den beiden „Nun könnt ihr euch bedienen…“. Denn alles war offenbar nur ein Tagtraum der offenbar gelangweilten Ehefrau.

Immer wieder hat Séverine diese Träume. Sex mit ihrem Mann scheint sie jedoch keinen zu haben. Immer wieder weist sie ihn ab, wenn er einen Annäherungsversuch unternimmt. Entschuldigend vertröstet sie ihn und er hat viel Verständnis für sie. Der fehlende Sex scheint die Gefühle zwischen den beiden nicht zu belasten

Irgendwann erfährt Séverine über eine Freundin, dass eine gemeinsame Bekannte angeblich in einem privaten Wohnungsbordell arbeitet. Über einen anderen Freund erfährt sie auch die Adresse und stellt sich dort tatsächlich vor. So beginnt sie ihre Fantasien auszuleben und wird zur „Belle de Jour„, zur „Schönen des Tages“ (so nennt man in Frankreich übrigens auch heute offenbar noch Sexarbeiterinnen, die nur tagsüber arbeiten). Jour, also Tag deswegen, weil sie Abends immer wieder rechtzeitig zuhause ist und ihr Mann somit nichts von ihrem Doppelleben erfährt.

Auf einigen Ebenen brachte mich der Film zum nachdenken und auf einigen Ebenen fand ich ihn frustrierend. Das macht mir die Bewertung sehr schwer.

Trotz der sehr sexuellen Thematik des Films zeigt der Regisseur dennoch nur in einer Szene einen nackten Arsch. Den Rest überlässt er der Fantasie. Dennoch wurde er ursprünglich in Deutschland erst ab 18 freigegeben. Das finde ich schon spannend wenn man bedenkt, wie heute schon tagsüber Werbung für Sexspielzeug im Fernsehen läuft und jeder im Internet Hardcore Pornos finden kann. Das zeigt wie die Zeiten sich geändert haben. Heute wird der Film nur noch mit FSK 16 eingestuft. Immerhin.

Interessant ist auch der Fakt, dass ein Film mit dieser Thematik damals offenbar kein Skandal war. Der Film hat bei den Filmfestspielen von Venedig den Preis als Bester Film gewonnen. Aufrufe zu Boykotten oder Verboten konnte ich ebenfalls nichts finden.

Aufregender wird es und damit kommen wir zum Thema BDSM, wie hier diverse Fantasien angedeutet werden, von denen wir ja gerne denken, es gäbe sie erst seit unseren Lebzeiten oder sie wurden gar von uns erfunden. Nein. Fantasien um Erniedrigung, Benutzung, Schläge und abgefahrene Rollenspiele mit Särgen (ja, tatsächlich) gibt es schon viel viel länger. Damals war das alles nur noch nicht so offen für jedermann sichtbar wie heute.

Für mich persönlich war der Film dennoch sehr schwierig. Die Erzählweise ist sehr langsam und der Film verzichtet auf so gut wie jeden Konflikt zwischen den Figuren. Vor allem aber stellt er einfach nicht die Fragen, die ich spannend gefunden hätte. Da bin ich aber wohl auch einfach nicht die passende Zielgruppe oder es sind schlicht Themen oder Fragen, die man damals nicht offen behandelte.

Aus meiner modernen Sicht und durch meine BDSM-Blogger-Brille gesehen zeigen sich hier einige eindeutige Muster. Séverine hat ein paar sehr spannende Kinks. Sie Pierre gegenüber anzusprechen oder gar mit ihm auszuleben scheint ihr aber nicht möglich. Mit ihm hat sie einfach gar keinen Sex, denn der befriedigt sie offenbar gar nicht. Oder sie hatte mit ihm noch nie welchen. So genau wird das nicht gezeigt.

Was BDSM ist scheint Séverine aber auch nicht zu wissen oder sie hat nicht die Möglichkeit sich genau das zu holen. Denn ihre Tätigkeit als Gelegenheitsprostituierte scheint recht eindeutig nur ein Hilfsmittel zu sein. Ihre Fantasien sind da wesentlich eindeutiger und diese werden ihr in ihrem Job nur in Ansätzen erfüllt.

Auf all das geht der Film aber nicht ein und das hat mich wie gesagt frustriert. Da bekomme ich Lust mit Séverine das eine oder andere Gespräch zu führen.

Auch die Auflösung fand ich wiederum frustrierend. Aber das hängt dann eben auch mit dem oben erwähnten Frust zusammen, dass hier für meinen ganz persönlichen Geschmack die falschen Fragen gestellt oder die richtigen nicht gestellt werden. Übrigens habe ich in einer Artikel zum Film gelesen, dass auch der Regisseur nicht wusste, was das mysteriöse Ende zu bedeuten hat.

Dennoch kann ich den Film durchaus empfehlen. Wer dafür eine Ader hat, der kann sich sein Kopfkino hier anregen lassen und wie gesagt, was es auch Ende der 60er-Jahre schon an Kinks gab, ist auch ganz spannend zu sehen.

Im Verhör, Teil 8

Fortsetzung von Teil 7

Es dauerte nicht lange und Angie hatte den Spiegel und den Wärter fast vergessen. Zu geil war das beständige hinstoßen und herausgleiten des Dildos. Sie empfand die Gleichmäßigkeit der Bewegung als lustvoll und fordern und sie sorgte dafür, dass sie schnell in eine Art erotischer Trance verfiel. Die Maschine fickte und fickte sie und nahm dabei keine Rücksicht. Angie konnte sich keinen Millimeter bewegen, war weit gespreizt, feucht und auch innerlich vollkommen erregt. Sie war so offen, wie sie nur sein konnte und so rollte die Lust und Geilheit wie in einer großen Welle über sie und verschluckte sie.

Sie spürte noch wie der erste Orgasmus sich anbahnte. Sie fühlte, wie er sich aufbaute, immer näher kam, drohte sie zu überwältigen und dann den Moment, an dem er nicht mehr abzuwenden war. Aber sie wollte ihn auch gar nicht abwenden. Sie wollte ihn spüren und genießen. So ließ sie es einfach zu und kam mit einem lauten Schrei. Danach wusste sie nicht mehr viel. Die Fickmaschine machte weiter und Angie kam wieder und wieder. Oder war es nur ein großer Orgasmus in dem sich die Erregung der letzten Stunden und Tage löste? Es war nicht zu sagen. Die Welle riss sie mit und alles war Lust und Geilheit. Alles andere war egal. Schrie sie noch? Stöhnte sie? Weinte sie?

Aber irgendwann tauchte sie aus der Welle auf. Die Welle ebbte ab und sie kam wieder zu sich oder kam wieder zu Bewusstsein. Aber die Fickmaschine fickte weiter. Sie konnte nicht sagen wie lange die Ekstase angehalten hatte. Sie sah auch niemanden mehr im Raum. Es herrschte Stille und nur das rhythmische Stoßen der Kolben war zu hören. Die Fickmaschine fickte weiter. Hatte Angie sich beim Aufbau noch gefragt was genau sie zum Reden bringen sollte oder was an der Situation unangenehm sein sollte, von den Zuschauern vielleicht abgesehen, langsam bekam wie eine Ahnung. Denn die Fickmaschine fickte weiter.

Bei einem Liebhaber hätte sie ihm schon lange gesagt, er sollte aufhören. Aber ein Liebhaber hätte auch nicht diese Ausdauer gehabt. Bei einem Dildo oder ihrem Womanizer hätte sie das Gerät schon lange weggenommen. Aber diese Wahl hatte sie hier nicht. Sie war weiter gespreizt und offen. Der Dildo glitt weiter mit dieser Gleichmäßigkeit monoton in sie hinein. Was sie zuerst als lustvoll und fordernd empfunden hatte, fühlte sich inzwischen nur noch unbarmherzig an.

Unwillkürlich versuchte Angie ihren Unterkörper dem Zugriff des mechanischen Lustspenders zu entziehen. Aber sie war vollkommen fixiert. Was sich eben noch sehr geil angefühlt hatte, war nun ein Problem.

Auch hinter der Scheibe schien man die Veränderung zu bemerken, denn plötzlich hörte sie die bekannte Stimme die sagte „Schau an, 3502 scheint nur bemerkt zu haben was Sache ist.“.

Angie ärgerte und schämte sich gleichermaßen. Sie fühlte sich einerseits dumm und etwas naiv, weil sie sich so ihrer Lust hingegeben hatte und dabei nicht einmal bedacht hatte, dass man ihr hier vermutlich nichts Gutes wollen würde. Außerdem setzte die Scham ein, denn sie fragte sich, wie viele Leute ihr gerade zwischen die Beine schauten und zuvor ihre Ekstase miterlebt hatten. Zu guter Letzt wurde der Dildo immer mehr zum Problem. Sie war zwar schon noch ein wenig geil und lustvoll. Aber eindeutig überwog nun das Unangenehme. Ihre natürliche Feuchtigkeit ließ rapide nach und sie spürte, wie echter Schmerz nicht mehr weit entfernt war.

Der Dildo stieß weiter mechanisch in sie hinein und sie versuchte vermerht sich zu winden, hatte jedoch keinerlei Erfolg. Immer stärker wurde die Reibung und das Gefühl immer unangenehmer.

Da hört sie, wie sich eine Tür öffnete und der Wärter Y trat grinsend in ihr Blickfeld. Schon an seinem Blick konnte sie sehen, dass er nicht hier war, um sie zu erlösen. Er sagte kein Wort zu ihr, trat an den Kasten und nahm eine Einstellung vor, die Angie nicht sehen konnte. Aber sie spürte sofort, dass sich der Rhythmus der Stöße noch erhöhte. Sie stöhnte unter Schmerzen auf.

Gefühlt blieb der Wärter fünf Minuten vor ihr stehen und sah ihr zu, wie sie immer mehr Schmerzen litt. Aber vermutlich waren es nur Sekunden. Angie konnte es nicht mehr sagen.

Da ertönte wieder die Stimme über den Lautsprecher „Dann starten wir mal Stufe 2.“. Als habe er nur auf die Anweisung gewartet, bewegte sich Wärter Y zu einem der Schränke und holte etwas heraus. Schon war er wieder zwischen ihren Beinen an der Höllenmaschine und Angie hörte ein feuchtes Schmatzen. Sofort glitt der Dildo wieder viel müheloser und schmerzfreier in sie hinein. War das ein Gleitgel gewesen? Der Reibungsschmerz ließ etwas nach und Angie entspannte sich ein wenig.

Aber ihr Kopf, genauso wie das Grinsen von Wärter Y mit dem er vor ihr stand sagten ihr, dass dies keinesfalls die Erleichterung sein würde, als die sie das Gel gerade empfand und es dauerte auch keine Minute, da begann das Brennen. Zuerst leicht und nur außen. Dann mit jedem Stoß begann ihre Pussy immer tiefer zu brennen. Sie brannte wie Feuer. Was hatten diese Kerle auf den Dildo geschmiert???

Angies Pussy brannte und sie fing an zu schreien. Sie schrie und konnte nicht mehr aufhören. Dann kamen die Tränen.

Ende Teil 8. Hier geht es zu Teil 9.


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Edgeplay hat nichts mit Handyempfang zu tun

Wer die Redewendung „mit dem Feuer spielen“ googelt findet rasch die Definition „vorsätzlich mit der Gefahr spielen, sich absichtlich einem Risiko aussetzen“. Das trifft es sehr genau. Edgeplay ist ein Überbegriff für Spielarten, bei denen vorsätzlich mit der Gefahr gespielt und sich einem Risiko ausgesetzt wird.

Es geht um BDSM-Praktiken und -Spielarten, bei denen bewusst das Risiko eingegangen wird, dass auch mal etwas schief geht, dass es Verletzungen oder längerfristige ungewollte Folgen geben kann. Wichtig dabei ist, man geht das Risiko dennoch ein. Es ist nicht das Ziel der Spielarten, dass es zu Verletzungen kommt. Es kann aber eben passieren und dessen müssen sich alle Beteiligten bewusst sein.

Aber ist, wer sich absichtlich einem Risiko aussetzt noch im Bereich SSC (Safe, Sane und Consensual) unterwegs? Nein. Daher fallen Praktiken, die unter Edgeplay laufen auch unter RACK (Risk-aware consensual kink). Wenn ihr mehr über diese Abkürzungen erfahren wollte, dann solltet ihr den verlinkten Artikel lesen, denn hier soll es heute um etwas anderes gehen.

Jetzt fragt ihr euch vielleicht „Äh, welcher vernünftige Mensch will denn bitte so was?“. Naja, die einen binden sich ein Gummiseil um den Körper und lassen sich von Brücken oder Felsklippen fallen, die anderen springen aus 3000 Metern Höhe aus Flugzeugen und wieder andere essen einen Fisch der sie, falsch zubereitet, töten könnte. Jeder hat eben so seinen Adrenalinkick und bei diesen Beispielen geht es noch nicht einmal um Sex. Dass bei diesem Thema mit rationalen Erklärungen oft wenig zu gewinnen ist, sollte sich als Erkenntnis mittlerweile durchgesetzt haben. Hoffe ich.

Es ist also einfach der Kick oder der Kink oder beides. In der englischen Sprache gibt es dafür den wunderbare Ausdruck „whatever floats your boat“. Eine entsprechende deutsche Redewendung die mir gefiele kenne ich nicht. Aber am ehesten passt vielleicht das altmodische „Jeder soll nach seiner Façon selig werden.“.

Jetzt höre ich euch aber fragen „Welche Praktiken und Spielarten sind denn nun Edgeplay“? Ihr wollte Beispiele. Also gut.

Rapeplay, also wenn die Beteiligten so tun, als würde Sex gegen den Willen einer beteiligten Person stattfinden. Wie alle Spielarten die unter den Begriff Consensual Non-Consent (CNC) oder Metakonsens fallen, geht es auch hier in Grenzbereiche des BDSM. Sowohl psychisch als auch physisch muss hier genauestens aufgepasst werden.

Atemkontrolle oder Breathplay, also wenn die Atmung erschwert und kurzzeitig ganz unterbunden wird, ist ebenso ein Beispiel wie Wachsspiele oder auch Angstspiele und Erniedrigung.

Bei Atemkontrolle kann es psychisch ebenso zu unkalkulierbaren Folgen kommen wie bei Angstspielen oder Erniedrigung. Hier müssen sich die Beteiligten der Gefahr immer bewusst sein. Ebenso nicht zu unterschätzen sind natürlich mögliche körperliche Folgen bei Atemkontrolle. Ebenso kann es bei Wachsspielen zu bösen Verbrennungen kommen.

Ganz bewusst beschreibe ich jetzt hier nicht im Detail wie diese Praktiken ablaufen, was zu beachten ist und was passieren kann. Möglicherweise gibt es dazu später mal einzelne Artikel. Die Aufzählung soll nur dazu dienen, dass wir alle Beispiele vor Augen haben worum es mir geht. Aber sie sollen auch zeigen, dass Edgeplay nicht immer im absoluten Extrembereich angesiedelt ist.

Wachsspiele sind etwas, das unter Anfängern sehr beliebt ist. Dennoch drohen hier Gefahren. Ebenso ist es mit Erniedrigung. Beide Spielarten zeigen auch, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, wie eine Spielart ungewollte Folgen haben kann. Wie oben erwähnt eben psychische, physische Folgen oder sogar beides. Gerade die Gefahr psychischer Folgen wird leider zu oft unterschätzt oder übersehen.

Sind denn aber nun solche Praktiken und Spielarten „ok“?

Ich denke alleine durch die im letzten Absatz genannten Beispiele wird klar: natürlich sind sie erst einmal ok. Wer Edgeplay praktizieren möchte, sollte sich nur eben bewusst sein, dass es auch Gefahren gibt und das schon bei Dingen, die allgemein als eher harmlos wahrgenommen werden.

Seid euch bewusst was ihr vorhabt und tun wollt. Redet vorher darüber welche Fantasien und Kinks ihr habt. Da gibt es auch keinen Grund sich für Praktiken zu schämen die in Richtung Edgeplay gehen. Gerade die latente Gefahr kann ja ein ganz großer Kick sein. Aber spart bei diesen Gesprächen keinesfalls aus, dass diese Praktiken nicht ganz ungefährlich sind.

Denkt dabei an möglich Gefahren für den Körper UND für den Geist. Geht sicher, dass alle Beteiligten sich der möglichen Gefahren bewusst sind und trefft Sicherheitsmaßnahmen wo es möglich ist. Bei einem Tunnelspiel beispielsweise ist es immer wichtig etwas zur Hand zu haben, um die Wirkung einer Salbe oder einer Chili irgendwie abzumildern.

Zu wissen, welche Notfallnummer Hilfe herbeirufen, wenn wirklich mal etwas schief geht, ist ebenso wichtig.

Was die psychischen Folgen angeht, achtet genau auf die Reaktionen eurer Mitspieler und führt im Nachgang noch einmal Gespräche über das Geschehene. Gerade bei solchen Spielarten ist die Gefahr eines Subdrop nicht zu verachten. Aber auch Dom kann und darf Redebedarf haben.

Alles in allem gilt, seid euch dessen bewusst was ihr tut. Geht die Sache mit Vorsicht und Vernunft an. Redet vorher darüber, damit alle Beteiligten sich klar sind was passieren könnte. Und ganz wichtig, bei allen Sicherheitsmaßnahmen bleibt dennoch immer ein Restrisiko. Auch dessen müssen sich alle Beteiligten bewusst sein.

Ich weiß, das klingt jetzt alles als wäre vor jeder BDSM-Session ein zweiwöchiges Sicherheitstraining nötig. Ist es nicht. Aber sich dessen bewusst zu sein was man tut und dass es Risiken beinhaltet ist unerlässlich. Und je klarer ihr euch dessen seid, je deutlicher ihr kommuniziert habt ehe ihr ein neues Spiel ausprobiert, desto weiter könnt ihr gemeinsam gehen.

Edgeplay muss also niemandem Angst machen. Es ist eine ganz legitime Spielart innerhalb von BDSM. Aber jeder und jede sollte sich diesen Spielarten mit Respekt nähern, sie sollten wissen was sie tun und alle Beteiligten sollten sich klar sein, was passiert. Aber eigentlich gilt das ja für alle BDSM-Varianten.


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Kontrollverlust und Handlungsoptionen

Wenn man einen BDSMer zum Lachen bringen will, dann ist „BDSMer sind alle gleich und stehen alle auf die gleichen Dinge“ sicher kein schlechter Versuch.

Was Leute kickt die BDSM mögen ist äußerst vielfältig. Man frage 10 Menschen und bekommt 6 verschiedenen Antworten. Wenn es dann in die Details geht, sind es schon eher 15 verschiedene Antworten – bei weiterhin 10 Menschen. Klingt kompliziert? Ist es manchmal auch.

Ja, es gibt viele Überschneidungen und „Fan-Favourites“.

Viele stehen auf Fesselung oder Fixierung. Aber nicht alle.

Viele stehen auf Schläge. Aber nicht alle.

Viele stehen auf Erniedrigung. Aber nicht alle.

Viele stehen auf Aufgaben. Aber nicht alle.

Viele stehen auf Unterwerfung. Aber nicht alle.

Daneben gibt es auch seltenere Praktiken und natürlich die Menschen, die auf verschiedenste Kombinationen von Praktiken stehen. Daher dann die oben erwähnten 15 Antworten. Denn, eine BDSM-Neigung muss ja nicht konsistent immer gleich sein. Heute findet die Person das eine geil und morgen eine leicht andere Kombination. Tagesform, Hormonstatus, Stimmung… alles kann da eine Rolle spielen.

Eine nicht so häufig genannte Spielart ist der Kontrollverlust. Fragt man Anfänger etwas intensiver und konkreter, dann kommt zwar schon oft die Antwort „Ich will einfach mal die Verantwortung“ abgeben. Unter den Top-Suchbegriffen bei YouPorn oder Pornhub taucht „Kontrollverlust“ jedoch eher nicht auf. Es ist eine schwerer zu fassende Vorliebe oder Neigung als Schläge oder Erniedrigung.

Kontrollverlust ist ein Gefühl und keine Handlung. Daher ist er so viel schwerer darzustellen und so weniger präsent in unserer Vorstellung von BDSM. Er ist aber dadurch auch weniger leicht herzustellen als Schläge zu verteilen oder jemanden hinknien zu lassen.

Ja, auch geschlagen werden oder sich hinknien müssen kann eine Erfahrung von Kontrollverlust sein. Man erduldet oder tut etwas, dass von alleine oder im Alltag nicht in Frage käme und dass unter dem Einfluss oder einer dominanten Person. Das Erlebnis ist hier, dass es keinen Widerspruch gegen etwas gibt, das im Alltag heftige Reaktionen hervorrufen würde. Das ist natürlich auch Kontrollverlust. Aber eher so der Einstieg in das Thema.

Als jemand der mit der Kunst des Bondage wenig am Hut hat, kann ich nur raten. Aber ich würde tippen, dass auch gefesselt und mit einem Hängebondage irgendwo aufgehängt zu werden, viel mit Kontrollverlust zu tun hat. Der Reiz sich komplett in die Hände eines anderen Menschen zu begeben und mit sich geschehen lassen. Schon praktisch, ist man ab einem gewissen Punkt ja nicht mehr in der Lage, aktiv etwas zu unternehmen und lässt geschehen.

Eine andere Erfahrung ist es, eingesperrt zu werden, beispielsweise in einem Käfig zu sitzen und keinerlei Handlungsoption mehr zu haben, als abzuwarten. Abzuwarten, bis der dominante Part entscheidet, dass es Zeit ist, die Tür wieder zu öffnen.

Auch andere Fesselungen – die dann noch in Verbindung mit dem Verbinden der Augen und/oder einem Knebel – führen zu einem intensiven Kontrollverlust.

In allen Fällen geht es um die Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Nicht weg zu können. Sich nicht wehren zu können. Teilweise in Verbindung damit, sich noch nicht einmal äußern zu können.

Warum aber sollte es reizvoll sein nicht mehr zu entscheiden und keine Kontrolle mehr zu haben? Wer sollte das erstrebenswert finden? Nun, da gibt es viele Beispiele.
– Menschen, die sonst im Alltag im Beruf viel Verantwortung tragen.
– Menschen, die hochperformant ihren Alltag mit dutzenden einzelner Aufgaben managen, ihre Umwelt unter Kontrolle haben, sie verbessern und immer effizienter gestalten.
– Menschen, die Haushalt, Beruf und Familie täglich unter einen Hut bringen.
Oder, oder, oder… Unsere heutige Welt bietet genügend Möglichkeiten in Situationen zu stecken, in denen der Mensch nur noch funktionieren und „liefern“ muss.

Da scheint es wenig verwunderlich, dass einfach nackt in einem Käfig oder mit Augenbinde reglos gefesselt zu sein, zu einem Moment der Stille führt. Einem Moment, in dem nur noch Sein und nicht mehr Kontrollieren und Funktionieren im Mittelpunkt steht.

Diese stille Zufriedenheit und Ruhe kann, muss aber gar nicht zwingend mit Sexualität kombiniert werden. BDSM ist es nicht erst, wenn dabei auch Körpersäfte fließen. Sie dürfen es aber. Wie ihr wollt.

Wie ich sagte, Kontrollverlust ist als Spielart im BDSM nicht zu unterschätzen. Vor allem lernen wir daraus aber auch eines – finde ich: BDSM ist in seiner Vielfalt nicht in Schubladen einsortierbar. Was für den einen Menschen „harmlos“ erscheint, wie eben nackt in einem Käfig zu sitzen, akzeptieren dass man nicht heraus kommt und genau das genießen, ist für den anderen Menschen genau das Gefühl, dass unbewusst immer gefehlt hat.

Dieses Spannungsfeld zwischen oftmals sehr unterschiedlichen Neigungen gilt es nicht nur auszuhalten, sondern auch zu verinnerlichen.

Im Verhör, Teil 7

Fortsetzung von Teil 6

Nach wenigen Schritten übergab die Wärterin sie an Wärter Y, von dem Sie sehr sicher war, dass er sie gestern Nacht gefickt hatte. Was sich auch sogleich bestätigte, nachdem er sie ein paar Meter weiter durch die Gänge geführt hatte. Denn dann flüsterte er „Hat es dir gestern Nacht gefallen Arhira? Ich wette ja. Solche wie Du brauchen es doch so. Und jetzt geht es ja erst richtig los.“ lachte er und sie hörte in darin ebenso Lust und Freude wie Grausamkeit.

Kurz darauf führte er sie in einen Raum, in dessen Mitte ein großer Stuhl stand. Eine Wand war dominiert von einem riesigen Spiegel, womöglich ein Einwegspiegel dachte Angie unvermittelt. Es gab noch andere Gerätschaften und zwei große Metallschränke in dem Raum. Aber ehe sie sich richtig umschauen konnte, wurde sie auch schon auf den Stuhl gesetzt.

Wobei, ein klassischer Stuhl war es nicht. Er war aus Metall, mit Lederbezügen. Er hatte eine große Rückenlehne und zwei separate Liegeflächen für ihre Oberschenkel. Aber dort, wie die Sitzfläche für ihren Hintern hätte sein sollen, war nichts.

Wärter Y schnallte sorgfältig ihre Schenkel, ihren Bauch, Oberkörper und Kopf an dem Stuhl fest. Die Handeisen hatte er ihr zuvor abgenommen. Nun saß sie breitbeinig und völlig bewegungslos auf dem Stuhl und fragte sich voller Angst, was als nächstes passieren würde.

Danach trat Wärter Y irgendwo hinter sie und verharrte dort still.

Langsam aber sicher stieg Panik in Angie auf. Was würde jetzt geschehen? Offenbar war das hier vorbereitet und der Wärter wartetet auf etwas. Das machte ihr mehr Angst, als wenn er sich einfach wieder an ihr ausgetobt hätte. Die Frau hatte gesagt, dass nun ihr erstes Verhör folgen sollte. Unruhig rutschte Angie hin und her. Sie verscuhte es zumindest, konnte sich aber nicht rühren. Es krampfte sich in ihr alles zusammen. Da saß sie, weit gespreizt, völlig hilf- und wehrlos. Was wusste sie schon, was diese Menschen nun wirklich mit ihr vor hatten? Mit jeder Sekunde die verstrich, wurde es ihr mulmiger und sie wünschte sich, sie hätte sich diese ganze Sache doch etwas genauer überlegt.

Sie überlegte, ob sie etwas sagen sollte. Fragen, was jetzt passieren würde. Kurz dachte sie sogar daran um Hilfe zu rufen. Aber was sollte das bringen? Während sie noch überlegte, riss eine Stimme sie aus ihren Gedanken.

„So, 3502. Da sind wir nun also.“

Es war die Stimme des Mannes, den sie bei sich die Oberste Instanz getauft hatte. Der Mann mit dem Schocker. Er war aber nicht im Raum und die Stimme kam über Lautsprecher.

„Wollen wir doch mal sehen, wie widerspenstig Du bleibst, wenn wir unsere Fragen mit mehr Nachdruck stellen und dich ein wenig… motivieren.“

Angie fragte sich, was er mit motivieren meinte, da fuhr er fort. „Wärter Y, bringen sie die Maschine in Anschlag und vergessen Sie den Stöpsel nicht.“

Angie verstand kein Wort, aber Wärter Y wusste offenbar ganz genau was gemeint war. Er ging an einen der Schränke und holte etwas heraus. Sie sah es nur aus dem Augenwinkel, denn sie konnte den Kopf nicht drehen. Dann ging er in Richtung einer der Ecken und sie verlor ihn aus dem Blick. Aber Sekunden später schon er schon eine große Apparatur vor sie und zwischen ihre gespreizten Beine.

Während sie noch versuchte zu verstehen was Sie da sah, trat der Wärter hinter sie und plötzlich spürte sie einen Druck an ihrer Rosette. Ein stechender Schmerz fuhr ihr durch den Körper, ausgehend von ihrem Schließmuskel, den der Wärter eben rücksichtslos geweitet hatte. Sie spürte, dass er etwas in sie eingeführt hatte, wusste aber nicht, was es war. Instinktiv versuchte Sie es wieder heraus zu drücken, aber der Versuch schien sinnlos.

Nun trat der Wärter vor sie und begann an der Apparatur zu hantieren. Sie sah zwei senkrechte Stangen, die in zwei Füßen endeten. Die beiden Stangen ragten in etwa einen Meter Abstand nach oben. Am oberen Ende hielten sie eine Konstruktion von der Angie nur einen Kasten erkennen konnte. Aus diesem Kasten ragte wiederum eine dünnere Stange heraus. Die Füße hielten das Ding stabil auf dem Boden und was in dem Kasten verborgen war konnte sie nicht sehen. Aber der Wärter begann nun die Höhe auszurichten und gab sich dabei Mühe, dass die dünnere Stange auf die Höhe ihrer Pussy kam. Als das geschafft schien fragte der Wärter ins Nichts: „Und welcher Aufsatz?“. Angie dämmerte es langsam, aber sie war sich noch nicht ganz sicher. Vor allem, wenn das war was Sie dachte, wie sollte sie das zum Reden bringen?

„Ich denke wir nehmen die Sechs.“, sagte die unsichtbare Stimme und Angie hätte schwören können, ein Grinsen bei Wärter Y zu entdecken.

Er ging zu den Metallschränken und holte etwas heraus. Als er wieder zwischen ihren Beinen stand hielt er einen sehr großen, schwarzen Dildo in der Hand. Bestimmt 30 Zentimeter lang und mindestens 6 Zentimeter im Durchmesser. Jetzt gab es keinen Zweifel mehr. Weder daran, was das für eine Apparatur war, noch an dem Grinsen des Kerls, der jetzt den Dildo an die Stange schraubte.

Nun war die Fickmaschine einsatzbereit. Denn genau das war es. Eine Fickmaschine. Angie hatte noch nie eine gesehen, geschweige denn eine benutzt. Aber es gab keine Zweifel mehr.

„Dann legen wir los.“, hörte sie die Oberste Instanz sagen und der Wärter setzte den Dildo an ihre Pussy an. Zu ihrer Überraschung und Schande glitt der Dildo völlig problemlos in sie hinein.

„Anschalten.“, hörte sie noch und schon begann der Dildo sie mit tiefen, regelmäßigen Stößen zu ficken. War sie vorher schon feucht gewesen, so dauerte es nicht lange, bis sie geradezu begann auszulaufen. Die ganze Situation fickte ihren Kopf so unglaublich. Wer wusste schon, wer hinter dem Spiegel stand und zusah? Sie konnte sich nicht rühren und nirgendwo hin. Sie konnte nicht ausweichen. Sie war völlig ausgeliefert und es war einfach geil.

Ende Teil 7. Hier geht es zu Teil 8.


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Erziehung – Eine Spielart polarisiert

Im BDSM gibt es unzählige Spielarten, Utensilien, Sammelbegriffe und das macht es gelegentlich auch unübersichtlich. Niemand muss aber alles kennen und wissen. Im Gegenteil lernt man immer dazu.

Manche dieser Begriffe und Spielarten sind dabei polarisierender als andere. „Fesseln“ zum Beispiel ist etwas, auf dass sich ganz grundsätzlich viele einigen können. Auch so ganz allgemein „Schlagen“ finden viele gut. Respektive natürlich „gefesselt werden“ oder „geschlagen werden“.

Andere Begriffe und Spielarten machen die einen an, die anderen reagieren eher gleichgültig. Ob jemand gerne Fetischklamotten aus Latex oder Leder trägt, macht andere selten aggressiv oder wird gar vehement abgelehnt.

Dann gibt es aber Themen, bei denen gehen die Meinungen stark auseinander. Es gibt Befürworter, aber oft umso vehementere Gegner. Begriffe oder Spielarten, die polarisieren. DD&LG ist sicher eines davon. 24/7 ist ein anderes, dass oft für kontroverse Diskussionen sorgt. TPE (Total Power Exchange) wäre wohl ein weiteres.

Aber ein kleines und unscheinbares Wort sorgt ebenfalls für heftige Reaktionen, wenn Dom es einer Sub gegenüber (und hier kann ich nur aus der männlichen Dom-Sicht schreiben, denn anders herum kenne ich das Phänomen nicht) erwähnt. Das Wort Erziehung oder gelegentlich auch die Abwandlung Ausbildung.

Eigentlich ein kleines Wort, dass nicht so sehr viel Emotionen auslösen sollte. Aber bei Worten kommt es ja sehr auf dem Kontext an, wie man wunderbar am Wort „feucht“ sehen kann. Ob im selben Satz das Wort „Wand“ oder das Wort „Pussy“ vorkommt, macht hier einen entscheidenden Unterschied. Kontext eben.

So ist es auch mit dem Wort Erziehung. Geht es um ein Pädagogikstudium oder fällt es auf einem Spielplatz, dann ist die Bedeutung entscheidend anders, als wenn es im BDSM-Kontext fällt.

Vor Jahren hätte ich nicht vermutet, dass es so ist. Aber der Begriff der Erziehung ist bei devoten Frauen meiner Erfahrung nach etwas, dass auf große Begeisterung und genau den persönlichen Kink treffen kann. Er kann aber auch vehemente Ablehnung hervorrufen wie „Das haben meine Eltern schob ganz gut erledigt.“ oder „Ich bin doch kein Kind mehr.“ oder „Dann kauf dir doch einen Hund.“.

Viele Menschen scheinen den Begriff mit der Kindheit zu verbinden und das ist verständlich, denn so wird er wohl auch mehrheitlich verwendet und verstanden. Aber der Duden spricht auch einfach von „zu einem bestimmten Verhalten anleiten“. Und das wäre auch meine Definition von Erziehung im BDSM-Kontext. Denn nichts anderes passiert ja oft in Dom-Sub-Beziehungen. Es wird gemeinsam erwünschtes Verhalten definiert und dann dazu „angeleitet“.

Kinder werden heute meist weniger autoritär erzogen als früher. Hier geben Eltern oft ein gutes Beispiel und leiten die Kinder an dem zu folgen. Ganz so anti-autoritär geht es im BDSM nicht. Hier wird natürlich gewollt, dass Regeln aufgestellt und diese auch mit Strafen durchgesetzt werden. Auch hier gibt es also keine Parallele zur Kindererziehung.

Es ist nicht schwer zu erkennen, dass ich den Begriff der Erziehung im BDSM-Kontext mag. Es geht mir in einer festen (Spiel-)Beziehung immer darum zu einem „bestimmten Verhalten anzuleiten“. Ich möchte, dass meine Sub Dinge in unserem Dom-Sub-Verhältnis und in unserem Zusammensein auf eine Art tut, die ich mag und einfordere. Immer im Consent natürlich, aber dennoch nach meinen Vorstellungen. Und das setze ich dann auch durch.

Darüber hinaus geht es mir aber darum nicht nur zu fordern, sondern auch zu fördern. So kann es auf Wunsch und nach Absprache ebenso anregend wie hilfreich sein, wenn Dom Sub mit Verboten, Regeln oder Geboten unterstützt. Beispielsweise kann es die Selbstdisziplin im Bezug auf Süßigkeiten enorm stärken, wenn Dom klare Regeln vorgibt wann oder wie viele davon erlaubt sind. Oder bis wann welche Aufgaben erledigt sein sollen, die Sub erledigen möchte, aber dann doch immer wieder hinaus schiebt.

Erziehung im BDSM muss man nicht mögen oder praktizieren. Jeder und jede wie sie oder er mag. Aber unter der Maßgabe, dass es eben „nur“ darum geht ein gewünschtes Verhalten zu fördern und dazu anzuleiten und unter der Maßgabe, dass es zum Wohle und zur Förderung von Sub dient, ist es für mich etwas Positives.

Der Begriff lässt uns nur eben an die Zeiten denken, als die Eltern gesagt haben „Um acht bist du aber zuhause“ oder „Nein, Du darfst Malte-Torben nicht zum spielen treffen“. Das hat aber im Normalfall nichts mit dem zu tun, wie Erziehung im BDSM-Kontext aussieht.

Also in Zukunft vielleicht weniger Angst vor dem „bösen“ Wort Erziehung haben und sich ein wenig damit beschäftigen, was es in der Praxis bedeuten würde und ob es nicht doch zum Gegenseitigen Lustgewinn ein Teil des eigenen BDSM sein kann.


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