Augenöffner Insex

Kürzlich wurde ich gefragt, ob es etwas gibt, dass mein BDSM und meine Verständnis davon beeinflusst hat. Eine sehr gute Frage wie ich fand und eine, die ich mir gelegentlich früher auch schon gestellt habe. Sicher war es, als ich das Buch „Die Geschichte der O“ in die Hände bekam. Damals Anfang der 90er etwa war das für mich ein Augenöffner.

Aber neulich sah ich einen alten Porno und mir fiel ein, wie wegweisend damals eine bestimmte Seite für mich war. Eine Seite, die meine Sicht auf BDSM und mein Wissen darüber ganz sicher beeinflusst hat. Irgendwann um 1998 herum schätze ich. Das Internet war aufgekommen, ich war schon sehr früh dabei und stieß, hungrig nach BDSM und ein paar anregenden Ideen auf Insex.com.

Diese Seite hat mir tatsächlich für vieles die Augen geöffnet und mir Dinge gezeigt, die ich bis dahin noch nie gesehen hatte. Vielleicht sogar Dinge, die ich seitdem nie wieder gesehen habe.

Insex.com existiert heute nicht mehr. Gegründet wurde sie 1997 in New York von Brent Scott (bekannt als pd), einem ehemaligen Professor der Carnegie Mellon University. Die Seite zeigte sowohl Livestreams als auch Videos die sich ausschließlich um BDSM drehten.

Was man sah, waren echte BDSM-Szenen in denen die Frauen so gut wie immer in der passiven Rolle waren. Und es gab alle denkbaren Spielarten zu sehen: Seil- und Metall-Bondage, Schläge mit verschiedenen Utensilien, Spiele mit Nadeln, Untersuchungen, Breathplay, Knebelungen, Erniedrigung, Verhöre, Petplay, Fucking Machines, Einläufe, Natursektspiele, Wasserfolter und Kreuzigungen. Nicht zu vergessen der Magic Wand, den ich dort zum ersten Mal sah. Und diese Liste ist sehr wahrscheinlich nicht vollständig.

Was sie aber besonders machte war nicht, dass es dort BDSM zu sehen gab. Auch damals schon herrschte an Porno im Internet kein Mangel. Was neu war und die Seite so populär machte: was man sah war echt. Zumindest wirkte es auf mich so und auch rückblickend wirft der Seite niemand vor, die Action sei irgendwie gefaked. Im Gegenteil.

Man sah, besonders in den Livestreams, dass das was passierte real war. Die Models oder Darstellerinnen trugen Spuren davon, die man live entstehen sah. Man sah auch oft in den folgenden Aufnahmen noch Spuren der letzten „Show“.

Übrigens konnten während dieser Livestreams die Mitglieder der Seite per Chat Vorschläge machen, was mit den Models als nächstes gemacht werden sollte. Darauf reagierten wiederum die Macher und eben auch die Darstellerinnen. Das machte alles noch realer und hob es ab vom gestellten Porno.

Das ganze hatte also nichts zu tun, mit den gestellten Videos, die man sonst damals sehen konnte, in denen ein paar Pornodarsteller BDSM simulierten. Die Darsteller hier, durchliefen das alles wirklich. Und oftmals waren es keine professionellen Pornodarstellerinnen, da diese die Spuren scheuten. Denn die hätten beim nächsten Dreh gestört.

So waren die Darstellerinnen entweder Frauen aus der Szene, die noch nie vor der Kamera standen und sich extra bei Insex beworben hatten, oder spezielle Darstellerinnen, die selber den Lebensstil lebten. Manche bewarben sich auch aus Abenteuerlust um dass, was sie in den Videos sahen einfach mal zu erleben.

Besonders wichtig waren auch immer die Interviews. Heute kennen wir sie, aber ich habe sie meiner Erinnerung nach dort zum ersten Mal gesehen. Vor und nach den Aufnahmen saßen die Frauen vor der Kamera und wurden aus dem Off befragt. Sie wurden nach Vorlieben, Limits und Erfahrungen befragt und beispielweise über Safewords aufgeklärt.

Die einen mag das gestört haben. Aber für mich war es damals toll zu sehen, wie diese Frauen vor der „Action“ befragt und hinterher meist mit glänzenden Augen und einem seligen Lächeln da saßen, völlig zerzaust, aber zufrieden.

Es gibt heute viele Nachfolger und die Macher und Darstellerinnen der Seite sind zum Teil auch noch aktiv. Heute bekannte Seiten wie kink.com mit ihren Rubriken wie „Sex and Submission“, „Public Disgrace“ oder „The Training of O“ wurden zwar ähnlich früh gegründet, haben sich aber doch so einiges bei den Pionieren abgeschaut.

Das ist für mich aber alles nicht so wichtig. Ich bin kein Historiker in Sachen Internet-Pornographie und schon gar kein Moralwächter.

Aber für mich ganz persönlich war Insex ein Augenöffner.

Einmal, weil ich ziemlich realen BDSM in einer Vielfalt zu sehen bekam wie nie zuvor. Dann, weil trotz aller Härte der Darstellungen für mich völlig klar wurde, dass hier Menschen agierten, die genossen was sie taten. Und drittens wurde mein Kopfkino befeuert mit Themen, die mich heute noch umtreiben.

Beispielsweise kauften die Betreiber der Seite irgendwann ein Areal, dass in der Folge „die Farm“ genannt wurde. Hier waren dann Szenen im Freien möglich oder in einer Scheune, die heute noch mein Kopfkino beschäftigen.

Wenn ich heute die im Internet noch verfügbaren Filme anschaue, dann haben sie längst nicht mehr diese Wirkung auf mich. Es war eben der Moment in meiner Entwicklung, der genau zu dieser Seite passte. Und so hat sie mich eben damals stark beeinflusst.

Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass das Ende der Seite nicht ganz freiwillig war. Der christliche Fundamentalist John Ashcroft war unter Bush Justizminister und empörte sich moralisch über die Praktiken die bei Insex gezeigt wurden. Er beauftragte das FBI zu ermitteln, diese wandten sich für Informationen an die Banken die mit Insex zusammen arbeiteten, die aus Angst vor Problemen die Zusammenarbeit aufkündigten.

Insex gab bald auf und machte dicht. pd betreibt heute Seiten wie hardtied.com und infernalrestraints.com, die aber (mutmaßlich aus Sorge vor der Politik) wesentlich sanfter sind als alles, was es bei Insex gab. Beispielsweise gibt es auf diesen Seiten und bei kink.com heute keine NS-Spiele mehr. Aus Sorgen, die Hüter der Moral in den USA wieder gegen sich aufzubringen.

Heute ist BDSM im Netz nicht mehr so frei wie damals. Zumindest nicht der kommerzielle Teil. Aber insex.com hat seine Spuren hinterlassen.


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Im Verhör, Teil 6

Fortsetzung von Teil 5

Sie spürte ihre Arme schon lange nicht mehr. Auch das Zeitgefühl hatte sie völlig verloren. Das Licht war mehrfach an und aus gegangen. Irgendwann war sie eingedöst. Einmal hatte sie das Gefühl gehabt, dass noch einmal jemand in ihre Zelle gekommen war und sie gefickt hatte. Aber es konnte auch ein Traum gewesen sein. Sie wusste es nicht.

Irgendwann öffnet sich die Tür und eine weibliche Stimme sagte „So, da haben wir also 3502. Schön, schön. Da wollen wir dich mal losmachen. Du hast ja heute einen großen Tag vor dir.“. Angie spürte eine leise Panik in sich aufsteigen, spürte aber auch sofort Dankbarkeit, als ihre Arme anfingen zu sinken, weil die Wärterin den Haken von der Decke gelassen hatte.

Jetzt wo die Arme sanken und das Blut in sie zurückkehrte, tat es höllisch weh. Kurz war Angie sogar das erste Mal versucht eine der ihr vorab übermittelten Informationen preiszugeben, die quasi als ihre Safewörter dienten. Sie tat es aber nicht.

Die Wärterin löste ihre Handeisen von der Vorrichtung die schon wieder auf dem Weg nach oben unter die Decke war. Angie sank erschöpft zu Boden und fing an zu weinen. Vor Schmerz, vor Erleichterung, dass sie nicht mehr an der Deck hing. Sie wusste es eigentlich gar nicht. Aber sie weinte.

Die Wärterin lies das allerdings völlig unberührt. „Bleib gleich auf dem Boden. Du bekommst dein Frühstück.“ sagte sie und verließ kurz die Zelle. Nur um sofort wieder mit zwei Schüsseln zurückzukehren. Beide stellte sie auf den Boden.

„Das ist dein Frühstück. Du benutzt nicht deine Hände. Wenn ich JETZT sage, dann hast Du drei Minuten Zeit zu frühstücken. Verstanden?“

„Ja.“ brachte Angie schluchzend hervor und fragte sich, wie sie ihre Hände denn hätte benutzen sollen, da diese ja immer noch hinter ihrem Rücken gefesselt waren.

„Und hör auf zu heulen. Du hast genau gewusst worauf Du dich eingelassen hast, als du dieser Terrorzelle beigetreten bist. Jetzt zu heulen ist erbärmlich. Ich hasse solche Heulsusen wie dich. Das hättest Du dir früher überlegen sollen. Dafür bekommst Du gleich noch ein Extra.“

Sagte es, und zu Angies Entsetzen öffnete sie ihre Hose, zog diese und die Unterhose herunter, hockte sich über die Schüssel in der eine Art Porridge war und pinkelte einen Strahl in die Schüssel. Es ging so schnell und gezielt, dass Angie es fast schon bewundern musste.

„So, das ist ein kleiner Bonus für Heulsuse.“ stieß die Wärterin hervor und grinste, dass es nur diabolisch genannt werden konnte. Sie steckte zwei ihrer Finger in das Porridge, verrührte ihren Urin mit dem Brei und sagte „JETZT.“

Angie zögerte. Aber sie hatte seit ihrer Abreise zu Hause nichts gegessen. Sie überwand sich und steckte ihr Gesicht in die Schüssel. Schon ertönte die Stimme der Wärterin „Zweieinhalb Minuten.“. Angie begann zu essen. Oder besser zu fressen, zu schlabbern und zu schlingen. Sie trank dazwischen aus der zweiten Schüssel, in der stilles Wasser war.

Als das Kommando „Stop“ kam, hatte sie sich komplett eingesaut. Ihr Gesicht war voll, ihre Haare, alles. Aber sie hatte auch keinen Hunger mehr. Das war die Hauptsache.

Die Wärterin verließ mit den Schüsseln die Zelle und schloss ab. Wenig später kehrte sie aber zurück, nahm wortlos die die Kette hinter ihrem Rücken und zog sie daran hoch „Mitkommen.“.

Sie wurde nackt durch Gänge geführt, vorbei an Wärtern und sie wusste, dass dieser eine es gewesen war, der sie gefickt hatte. Scham spürte sie schon lange nicht mehr. Etwas machte ihr das Angst. Aber wenn sie in dem Moment gewusst hätte, was sie noch erwarten sollte, dann hätte sie sich zumindest diese Angst sparen können.

Endlich kamen sie in ein Badezimmer und als Angie vor dem Spiegel stand erschrak sie. Da stand sie also. Verdreckt, zerzaust, fremdes Sperma klebte noch immer zwischen ihren Beinen. Im Alttag war sie Assistentin des Geschäftsführers eines mittelständischen Unternehmens. Sie war jeden Tag geschminkt und gestyled. Jetzt erkannte sie sich kaum wieder. Kein Mensch der sie kannte, ahnte, dass das in ihr steckte. Sie selber war überrascht, dass sie so weit gehen konnte. Und dennoch tat sie es.

„Du hast 5 Minuten dich frisch zu machen, damit Du nicht mehr ganz so abstoßend bist.“ grinste die Wärterin und nahm ihr die Handeisen ab ehe sie die Tür schloss.

Natürlich hatte das Bad keine Fenster, nur eine Toilette und eine Dusche. Aus der Erfahrung des Zeitlimits beim Frühstück hatte sie gelernt und sprang sofort unter die Dusche. Es war ihr zwar peinlich, denn sonst tat sie das nie, aber aus Zeitersparnis lies sie sogar den Urin einfach unter der Dusche laufen.

Es gab weder Duschgel, Seife oder Shampoo. Sie hatte nur das Wasser um den schlimmsten Schmutz zu entfernen. Sie spülte ihre Haare, entfernte das Porridge so gut es ging, wusch sich so gründlich wie möglich zwischen den Beinen.

Sie stand noch unter der Dusche und das Wasser lief, als die Wärterin wieder herein kam. „Die Zeit ist um.“ höhnte sie und zog Angie an den Haaren aus der Dusche. Ohne sich abtrocknen zu können, legte ihr die Frau die Handeisen wieder an und tropfend verließen sie das Bad.

Allerdings ging es nicht in die Richtung, aus der sie eben gekommen waren. Das fiel Angie sofort auf. „Es geht jetzt zu einem ersten Verhör.“ grinste die Wärterin und Angie lief es heiß und kalt den Rücken herunter.

Ende Teil 6. Wird fortgesetzt.


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Im Verhör, Teil 5

Fortsetzung von Teil 4

„Wir können das hier auf die leichte oder die schwere Art machen. Egal welche, Du wirst reden. Es kommt nur darauf an, wie sehr wir dich bis dahin überzeugen müssen“

Mit den letzten Worten klickte es wieder und wieder schrie Angie vor Schmerz auf, denn wieder hatte er der Schocker gegen ihre Pussy gedrückt und ausgelöst. So musste es sein.

„Also“ fuhr er fort „wenn Du uns die Namen deiner Komplizen gibst oder wann ihr zuschlagen wollt. Oder wenn Du uns sagst an welchen Orten ihr etwas plant, dann kann das alles schnell für dich vorbei sein.“

„Ich weiß aber nichts.“ stieß Angie hervor. Und sofort löste der Mann wieder den Schocker aus. Wieder schrie sie auf und fing an zu befürchten, dass sie die Kontrolle über ihre Blase verlieren könnte, wenn er so weiter machte.

„Ich wusste, dass Du das sagen würdest. Es war auch zu erwarten, dass Du etwas Zeit brauchen würdest um dir klar zu werden, dass es nur einen Weg gibt. Ich gebe dir diese Zeit und komme einfach später wieder.“

Das alles sagte er mit so sanfter Stimme und in einem beiläufigen Ton, der Angie mehr Angst machte, als wenn er geschrien hätte.

Diese Entwicklung hatte Angie nicht erwartet und sie entspannte sich etwas. Aber entgegen ihrer Erwartung wurde die Kette nicht gelockert, so dass sie wieder aufrecht stehen konnte. Im Gegenteil hörte sie die Tür auf und wieder zugehen. So blieb sie bewegungslos und mit hinter dem Rücken nach oben gerissenen Armen mitten im Raum hängen.

Sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war. Ihre Arme waren taub und die Gelenke schmerzten. Alles tat ihr weh und ihre Gedanken kreisten unaufhörlich. Plötzlich hörte sie, wie sich hinter ihr wieder die Tür öffnete.

Sie war sicher, dass das Verhör nun weiter gehen würde, konnte aber nicht sehen, wer den Raum betreten hatte und wartete angespannt.

„Endlich alleine.“ sagte eine Stimme und Angie erkannte, dass es Wärter Y war. Sie erstarrte. Sein Tonfall war überhaupt nicht sanft, sondern sie hörte seine Gier heraus.

Er trat von hinten an sie heran und sie spürte, wie seine Hände ihren Arsch befühlten und dann den Rücken entlang zu ihren Brüsten wanderten.

„Darauf freue ich mich schon den ganzen Tag Arhira.“ sagte er und fühlte mit seiner forschenden Hand ihre Pussy. „Und wie ich spüre, Du auch.“ ergänzte er und zog seine jetzt nassen Finger zurück.

Sofort hörte sie einen Reißverschluss und schon war er in sie eingedrungen. Er machte einen Grunzlaut und Angie stöhnte erschrocken auf. So ansatz- und mühelos war er tief in sie eingedrungen.

Normalerweise dauerte es eine ganze Weile bis sie so erregt war, dass sie kommen konnte. Aber in dieser angespannten Ausnahmesituation hatte sie das Gefühl direkt nach wenigen Stößen kommen zu können.

Wächter Y stieß hart und brutal zu. Ganz offensichtlich war es ihm völlig egal was sie spürte, wollte oder dachte. Er wollte seine Befriedigung und sonst nichts. Aber auch Angie konnte kaum mehr an sich halten.

Es war schnell vorbei. Kurz bevor Angie selber beinahe gekommen wäre hörte sie ein Grunzen und spürte, wie er kam. Ohne ein weiteres Wort zog er sich zurück, richtete seine Kleidung und verließ die Zelle.

Angie blieb in der selben Position zurück und spürte, wie es ihr feucht die Beine herunter lief. Vor allem aber drehte sich ihr Kopf. Was passierte hier? Sie war an einem Ort den sie nicht kannte. Sie war unter lauter Fremden, die über sie bestimmen konnten. Sie hatte sich bereits eingenässt, war erniedrigt und durchsucht worden. Sie war mit einem Elektroschocker oder was auch immer an ihrer Pussy geschockt worden. Sie hing wehrlos und nackt in einer Zelle. Und dennoch war sie eben beinahe gekommen, als ein völlig Fremder sie ansatzlos und nur für ein paar Minuten von hinten gefickt hatte. Oder war sie gerade deswegen beinahe gekommen?

Was passierte hier?

Ende Teil 5. Hier geht es zu Teil 6.


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Was stimmt mit mir nicht?

Dies wird ein etwas anderer Artikel. Sagt nicht, dass ich euch nicht gewarnt habe. Manche Dinge können scheinbar nicht oft genug und nicht klar genug gesagt werden. Daher hier mal komprimiert:

„Ich möchte nackt in einen Käfig gesperrt und dort gehalten werden. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte als kleines Mädchen behandelt werden um dass dich ein dominanter Mann kümmert. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte als Möbelstück dienen. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte von mir Fremden gefickt werden. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte geschlagen werden, bis ich überall blaue Flecken habe. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte so erniedrigt werden, dass es mir unangenehm ist es zuzugeben. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte Vergewaltigungsspiele erleben. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte als Hund/Katze behandelt und erzogen werden. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte angepinkelt oder angespuckt werden. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte geohrfeigt werden. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte in Ketten in einem dunklen Keller eingesperrt werden. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte, dass man mir im Alltag Regeln gibt und mir vorschreibt was ich darf und was nicht. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte sehr harten Sex, bei dem man keine Rücksicht auf mich nimmt. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte ein Entführungsszenario durchleben und dabei gerne unsanft im Kofferraum eines Autos landen. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte keusch gehalten werden und dabei zusehen müssen, wie mein Partner/meine Partnerin Sex mit anderen hat. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte, dass man mir Angst macht, weil es mich erregt. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte, dass man mir Nadeln in den Intimbereich steckt. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte ein ein Pferd oder Pony sein und gerne vor eine Kutsche gespannt werden. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte, dass mein Partner/meine Partnerin über meine Sexualität bestimmt. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte regungslos gefesselt hängen und vollkommen ausgeliefert sein. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

„Ich möchte spüren, wie sich eine Melkmaschine an meinen Brüsten festsaugt. Was stimmt mit mir nicht?“
Mit dir ist alles in Ordnung. Dieser Wunsch oder diese Fantasie ist in Ordnung.

Um es zum Abschluss noch einmal klar zu sagen: so lange ihr niemandem schadet, alle beteiligten freiwillig mitmachen und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind, ist alles erlaubt und alles ok. Es gibt keinen Grund für Scham oder Schuldgefühle. Macht euch nicht unnötig verrückt. Es. Ist. Ok.


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Aufgaben im BDSM

Es gibt vermutlich niemanden der oder die sich mit BDSM beschäftigt und in dem Zusammenhang noch nie von Aufgaben gehört hat. Wie Strafen, Regeln, Schläge oder Lederoutfits gehören auch Aufgaben zu den Klassikern und fast Klischees von BDSM. Was aber macht sie so beliebt und wie setzt man sie am besten ein?

Natürlich habe ich keine empirischen Daten und kann daher nur für mich sprechen. Aber Aufgaben haben aus meiner Sicht mehrere Effekte und, naja, Aufgaben in einer BDSM-Beziehung.

Der offensichtlichste Effekt ist sicher, dass sie einfach Spaß machen und den Reiz oder den Kick erhöhen. In einer D/s-Beziehung macht es beide Partnern eben ggf. an, dass der dominante Part dem devoten Part Aufgaben gibt, die dieser brav zu erledigen hat.

Sie halten aber auch die Spannung oben und das Bewusstsein wach, welches Gefälle in der Beziehung herrscht. Auch wenn man nicht zusammen ist, wird man erinnert und spürt, dass es da dieses Machtgefälle gibt und diesen Menschen, der darüber bestimmt, was Sub zu tun hat.

Weiterhin stärken sie die Bindung, denn man denkt automatisch aneinander, wenn man weiß, der eine Part hat die Aufgabe gegeben, der andere Part erfüllt diese gerade. Man ist beieinander und in Gedanken verbunden. Das sorgt für gemeinsame Erfahrungen und stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Natürlich können Aufgaben auch helfen Zeiten von Trennungen zu überbrücken. So kann man diese Phasen sogar nutzen und obwohl man räumlich getrennt ist, wie erwähnt, die Bindung stärken.

Aufgaben sind also neben dem Kick den sie bringen auch nützlich und helfen der BDSM oder D/s-Beziehung. Aber natürlich nur, wenn beide das wollen. Es muss hoffentlich nicht extra erwähnt werden, dass Aufgaben kein Muss sind. Wer einfach keine Lust auf diese Spielart hat, der lässt es einfach. Niemand macht im BDSM etwas falsch, wenn es in der Beziehung eben keine Aufgaben gibt. Macht das unter euch aus. Wenn beide es wollen: GO! Wenn es beide nicht wollen, dann nicht. Wenn es nur ein Part will: dann viel Spaß beim finden eines Kompromisses.

Natürlich gibt es aber auch einiges zu beachten. Auch mit Aufgaben kann man Fehler machen, die dann schnell zur Belastung werden. Beispielsweise ist es wichtig die richtige Balance zu halten. Es mag reizvoll sein möglichst viele Aufgaben zu geben. Aber Sub hat ja mutmaßlich auch noch ein Berufs- und/oder Familienleben. Also achtet schlicht immer darauf, dass die D/s-Aufgaben nicht zu viel Zeit fressen.

Natürlich sollten Aufgaben auch lösbar sein. Wenn Sub Zeit in Aufgaben steckt, nur um dann am Ende immer wieder zu scheitern, dann ist das frustrierend und bewirkt womöglich das Gegenteil des gewünschten Effekts.

Und, ganz wichtig, Aufgaben müssen nachkontrolliert werden. Nichts ist frustrierender, als viel Mühe in etwas gesteckt zu haben, dass Dom am Ende nicht interessiert oder nur ein Schulterzucken entlockt. Auf der anderen Seite müssen Aufgaben aber natürlich auch gewissenhaft erledigt werden. Denn ebenso frustrierend ist es anders herum, wenn Dom sich lange etwas überlegt und Sub es dann schlampig oder gar nicht erledigt. Das dürfte allerdings aufgrund der Art der Konstellation ein eher selteneres Problem sein.

Kommen wir an dieser Stelle zu dem, worauf ihr sicher gewartet habt: zu ein paar Beispielen.

Ich will hier nicht so tun, als seien diese jetzt viel kreativer als alle anderen. Im Gegenteil, für Vorschläge und Idee bin ich offen. Aber die ganz offensichtlichen Dinge wie „muss die Küche sauber machen“, „muss ohne Unterwäsche raus“ oder „muss ihm einen blasen“ lasse ich mal weg. Auch die beliebten Fotoaufgaben finde ich als Beispiel zu naheliegend.

Manche Aufgaben können ganz praktisch sein, gerade wenn man nicht zusammen wohnt kann ein regelmäßiger Wochenplan zum Beispiel eine schöne und sinnvolle Aufgabe sein. Regelmäßig vorgelegt und dann auch möglichst einzuhalten kann er beiden mehr Bezug geben und mehr Planbarkeit, auch für Eingriffe von der dominanten Seite.

Eine fiese Aufgabe die in der Öffentlichkeit spielt kann sein, dass Sub in den Supermarkt geht und sich dort genau zwei Dinge besorgt: eine große Salatgurke oder eine große Aubergine und Gleitgel. Diese dann an der Kasse bezahlen und sehen wie die Blicke sich anfühlen.

Ebenso schön sind gezielte Kleidungsaufgaben. Also an bestimmten Tagen oder zu bestimmten Gelegenheiten bestimmte, vorgeschriebene Kleidung zu tragen. Welche Kleidung das zu welchem erwünschten Zweck ist, bleibt der Fantasie überlassen.

Auch reizvoll kann bei entsprechender Vorliebe sein, wenn Sub im Internet die erregendsten BDSM-Geschichten oder auch Porno-Videos heraussuchen und Dom präsentieren muss. Das kann danach schön das gemeinsame Kopfkino anregen, Idee geben um Dinge auszuleben oder auch schlicht dazu führen, dass man sich etwas mehr mit Fantasien beschäftigt.

Wie so oft ist das Thema umfangreich und der Fantasie sind wenig Grenzen gesetzt. Aufgaben können genauso auf Stärken wie auch auf Schwächen abzielen. Beides kann reizvoll sein, je nach Vorliebe. Was euch gefällt und wie ihr es gemeinsam einsetzt, ist ganz euch überlassen. Aber seid ruhig kreativ und verlasst die ausgetretenen Pfade. Das macht es meist noch spannender.

Abschließend bin ich natürlich neugierig: was kennt ihr für spannende Aufgaben?

Meine goldenen BDSM-Grundsätze

Ich befasse mich schon lange mit BDSM. Praktisch und theoretisch. Dabei habe ich viel über mich und meine Vorlieben gelernt. Ich habe sie oft hinterfragt, neu sortiert und kommuniziert. Im Laufe der letzten Monate habe ich mir überlegt, ob ich daraus mal eine Aufstellung machen sollte. Eigentlich für mich. Aber am Ende natürlich auch für jeden anderen und jede andere, den es oder die es interessiert.

Am Ende geht es in diesem Artikel vielleicht auch um eine Art Essenz vieler anderer Artikel. Wer diese gelesen hat wird hier vermutlich wenig überraschendes finden. Vielleicht ist es aber gerade in dieser komprimierten Form doch noch einmal spannend.

Was sind also nun die Grundsätze? Fangen wir mal an.

  1. Kommunikation / Absprachen
    Ein Großteil von BDSM ist Kommunikation. Kommunikation bevor man anfängt, also in der Kennenlernphase. Man tastet sich heran und nähert sich einander. Findet heraus, welche Erwartungen und Wünsche das Gegenüber hat und ob man sich in der Hinsicht verstehen könnte.
    Aber auch wenn man BDSM miteinander auslebt, bleibt es immer viel Kommunikation. Verbale und Nonverbale. Denn wenn ich eine Sub schlage oder erniedrige, dann achte ich auf ihre Reaktion. Auch das ist Kommunikation. Kommunikation ist also der Schlüssel für alles. Wenn die nicht harmoniert, dann kann es auch nichts werden. Wenn jemand auf Kommunikation keine Lust hat, dann kann es auch nichts werden. Kommunikation ist zentral.
  2. Rahmen
    Ich habe über den Rahmen in dem wie BDSM leben bereits einen ganzen Artikel geschrieben. Daher halte ich es hier etwas knapper. Wenn man BDSM miteinander auslebt, dann gibt es keine festen Regeln, was dazu gehört und was nicht. Das vereinbart man ganz individuell. Ob BDSM nur beim Sex oder auch im Alltag stattfindet. Ob man ihn für sich oder mit anderen lebt. Welche Praktiken dazu gehören. Welche Worte verwendet werden dürfen und welche nicht. Wer etwas davon mitbekommen darf und wer nicht usw. Für all das gibt es Absprachen. Man vereinbart es und erstellt sich so einen Rahmen der Dinge, die ok sind. Diese Dinge liegen metaphorisch innerhalb des Rahmens. Die anderen Dinge, die nicht ok sind, die liegen außerhalb. Aber da kann es auch in beide Richtungen Bewegung geben. Dinge können hinzu kommen oder weg fallen. Je größer der Rahmen, je mehr er enthält, desto größer der Spielraum den ich habe. Desto größer sozusagen der Werkzeugkasten aus dem ich mich als Dom bedienen kann, weil ich weiß, es ist vereinbart, dass diese Dinge unter uns ok sind. Daher sind diese Übereinstimmungen gut und so wichtig.
  3. Ernsthaftigkeit
    Hier hadere ich selber mit dem Begriff. Eigentlich sagt er nur aus, dass BDSM für mich keine Sache ist, die alle paar Wochen oder Monate mal als Spielerei betrieben wird um die ansonsten etwas langweilig gewordene Beziehung oder nur den Sex aufzupeppen. BDSM ist für mich mehr. Zugegebenermaßen erschließt sich das mittlerweile für die meisten die ich kennenlerne aber auch schon alleine daraus, dass ich mir die Mühe mache einen Blog über das Thema zu schreiben.
  4. Spieltrieb
    Auch hier mangels eines besseren Begriffs eben dieser: Spieltrieb. Damit meine ich, dass es mir sehr wichtig ist den Spaß am Ausprobieren und an der Erforschung der eigenen Vorlieben nicht zu verlieren. Festgefahren in den eigenen Vorlieben und Gewohnheiten zu sein führt schnell zu Frust und auch dazu, dass man sich neuen Menschen und auch neuen Praktiken nicht öffnen kann. Das finde ich extrem schade und ist nicht, was ich mir unter meinem BDSM vorstelle. Ich probiere gerne neues aus, hinterfrage Dinge die „man eben so macht“ und möchte diesen Spieltrieb in meinem BDSM auch in meinem Gegenüber wieder finden.
  5. Offenheit und kein Leistungsdruck
    Ohne Offenheit geht es sowieso nicht. Das sollte jedem klar sein. Aber hier meine ich einen speziellen Punkt. Ich meine die Offenheit und Ehrlichkeit auch mal zu sagen: „Ich kann nicht“ oder „Ich will nicht“. Denn wer als Sub denkt alles aushalten zu müssen, wird unweigerlich fallen. Mutmaßlich in ein tiefes Loch. Dinge die gestern oder vorgestern möglich waren, müssen heute nicht auch möglich sein. Das kommt vor und ist normal. Dann muss man ganz ehrlich mit sich sein und überlegen in wie weit es einem gut tut, sie dennoch auszuhalten. Ich als Dom kann nicht Gedanken lesen. So sehr ich es versuche. Ich bin auf Signale oder eben auf klare Aussagen angewiesen. Nur so haben am Ende beide etwas davon.
  6. Fantasien offen äußern
    A propos Gedanken lesen: ich kann es wirklich nicht. Daher müssen Wünsche und Fantasien auch offen angesprochen werden. Wie soll ich sonst wissen, was im tiefsten Inneren der sexuellen Wünsche so schlummert? Mein Spieltrieb und meine Fantasien sind sehr ausgeprägt. Zur Erfüllung von Wünschen und Bedürfnissen gibt es nur einen sinnvollen Weg: sie ansprechen. Denn echte Gedankenleser sind einfach extrem selten.
  7. D/s mit Anleihen
    Ja, ich lebe D/s. In Varianten und mit diversen Anleihen aus anderen Bereichen. Aber am Ende ist D/s die Überschrift, die am besten zu dem passt, was ich mag. Das heißt auch, dass in meiner Neigung Machtgefälle, Erziehung, Regeln, Strafen und in meinem speziellen Fall Erniedrigung eine große Rolle spielen. Auch da spielt wieder das Thema von eben herein: Ernsthaftigkeit. Ich strafe nicht, weil ich gerade Lust dazu habe. Ich mache aus Lust das, wozu ich Lust habe. Wenn ich aber strafe, dann aus einem Grund und dann muss die Strafe auch wirksam sein. Ebenso verhält es sich mit Regeln. Die sind nicht zum Spaß da und um sie zu ignorieren, wenn man keine Lust auf sie hat. So verstehe ich D/s.
  8. Gemeinsame Entwicklung
    Mein Ideal ist die gemeinsame Entwicklung im vereinbarten BDSM-Rahmen. Sich gemeinsam an neue Themen heran trauen, sich kontinuierlich weiter entwickeln und miteinander wachsen. BDSM ist nicht statisch. Für mich sind ständige Wiederholungen ein und desselben Fetisch, tagein, tagaus nichts. Dazu bin ich viel zu neugierig auf das, was ich noch nicht kenne.

Nun sind es am Ende acht Grundsätze geworden. Ich hatte mal an „Zehn BDSM-Gebote“ gedacht. Aber Gebote klang mir sowieso zu sehr nach Vorgabe und Bestimmung. Hier geht es ja nicht darum jemandem zu sagen was ihm oder ihr an BDSM wichtig ist. Das ist ganz individuell und vielleicht auch so privat wie selten in diesem Blog. Aber vielleicht hilft es euch ja dennoch weiter und gibt ein paar Denkanstöße.

Nur nicht aus der Rolle fallen?

Im BDSM gibt es ja vermeintlich nur zwei Rollen. Oben und unten. Theoretisch mag das stimmen. Aber wie immer im Leben ist es natürlich komplizierter als. Zuerst einmal gibt es ja die verschiedenen Spielarten von BDSM aus denen sich auch diese Abkürzung ableitet. Also Bondage & DisciplineDominance & SubmissionSadism & Masochism. Innerhalb dieser gibt es dann wieder unterschiedliche Rollen und natürlich unterschiedliche Vorlieben.

Das klingt vielleicht kompliziert, ist es aber nicht. Im Grunde ist es wie überall im Leben. Jeder hat seine Vorlieben und Stärken. Die einen kochen lieber, sind aber handwerklich mies. Andere haben den grünen Daumen, lassen aber Wasser anbrennen. Wieder andere lassen einen Computer abstürzen nur wenn sie den Raum betreten, können aber aus einem Wollknäuel und einer Nadel eine Abendgarderobe zaubern. Viele haben aber eben auch verschiedene Talente oder Vorlieben in sich vereint und da kommen wir zum Thema.

In früheren Artikeln bin ich ja bereits auf verschiedene Rollen eingegangen. Beispielsweise die Rolle Sub oder Daddydom bzw. Little. Daher hier ein paar andere Begriffe und Rollenbeschreibungen, die in meinem Blog bisher noch nicht in der Form besprochen wurden.

Da gäbe es zum Beispiel die Rolle Degradee oder Degrader. In dieser Spielart liebt es der eine Part zu erniedrigen, der andere Part wird durch Erniedrigung erregt. Perfekt ist es, wenn zwei zusammenfinden, die genau das so wollen. Daher sind auch die Begriffe so praktisch. Man kann damit klar kommunizieren was einen anmacht und worauf man steht.

Ein weiteres Beispiel wäre Brat oder das Gegenstück Brat-Tamer. Eine oder ein Brat liebt es aufsässig zu sein, frech, herausfordernd und irgendwie „ungehorsam“. Aber immer mit dem Ziel vom Partner dann eben gebändigt zu werden. Wer sich als Brat sieht möchte jedenfalls niedergerungen und dazu gebracht werden „brav“ zu sein. Der Reiz liegt hier oftmals darin die Überlegenheit des Partners körperlich zu spüren zu bekommen.

Wiederum ein anderes Thema wären Rope-Bottom und Rigger. Hier handelt es sich Begriffe aus dem Bondage, in dem im zugegebenermaßen Laie bin. Aber der Rigger fesselt hier grob gesagt und der Partner oder die Partnerin werden gefesselt.

Eine völlig andere Konstellation wären Cuckold/Cuckquean auf der einen und Hotwife und Bull. In dieser Spielart und in der heterosexuellen Variante würde es ein männlicher Cuckold genießen, dass seine dominante Partnerin (Hotwife) Sex mit einem anderen (oft als Bull bezeichneten) Mann hat. Hier geht es auch vornehmlich um Dominanz und Erniedrigung die für alle Beteiligten erregend sind.

So spannend diese Beispiele sein mögen fragt ihr euch aber vielleicht dennoch: Worauf will er hinaus? Gute Frage.

Im BDSM ist es wie im Leben. Wir sollten uns nicht auf eine Rolle festlegen lassen und in dieser verharren, wo wir doch gerne auch mal anders wären. Wer sich also als Brat sieht, der darf auch einfach mal brav und anlehnungsbedürftig sein. Anders herum darf eine sonst „brave“ Sub oder ein sonst „braver“ Sub auch mal rebellisch sein, ohne dass dadurch die ganze Konstellation der Beziehung in Frage zu stellen.

Wer auf Erniedrigung steht kann auch Tage haben, an denen Erniedrigung einfach alles nur noch schlimmer macht. Auch das ist völlig ok.

Vor allem aber darf, um bei den Beispielen oben zu bleiben, eine oder ein Degradee auch ein Rigger sein. Ein Dom oder eine Domme darf sich auch mal dominieren lassen, ein oder eine Sub dominieren. Ob den Partner oder jemand anderen ist dann wieder eine Sache der Absprachen.

Es gibt so viele Rollen im BDSM und es ist auch nicht falsch sich damit auszukennen. Es hilft um sich zu orientiere, um manchmal auf neue Ideen zu kommen und vor allem, um in etwa jemanden zu finden der etwas ähnliches will. Aber diese Rollen machen uns nicht aus. Lasst euch nicht auf etwas festlegen, dass nur einen Teil von euch und eurer Neigung ausmacht. Lasst euch vor allem nicht einengen. Seid wild, seid mutig und lasst eurem Spieltrieb freien Lauf.

Vor allem aber findet jemanden, der das zusammen mit euch als Chance versteht. Der euch nicht auf etwas festnagelt und zu etwas verpflichtet, dass nur einen Teil eurer Persönlichkeit ausmacht.

Niemand will 24 Stunden am Tag nur der oder die mit dem grünen Daumen sein. Genauso ist niemand 24 Stunden am Tag nur Rigger oder Degradee. Es gibt Phasen neben dem BDSM. Aber auch innerhalb des BDSM gibt es Phasen in denen man mal nicht der Definition der Rolle entspricht. Das ist dann kein Fehler, kein Versagen oder Problem. Es ist einfach menschlich. Oder im besten Fall wie gesagt eine Chance.

Im Verhör, Teil 4

Fortsetzung von Teil 3

„Sie scheint sauber zu sein.“ sagte Wärter Y als er seine seine Finger aus ihr herauszog und Angie wollte nur noch im Boden versinken. „Ja, wir haben die Sau ja auch ordentlich abgeschrubbt.“ kicherte Wärter D. und trat hinter sie.

Dann sagte er „Du bis Gefangene 3502. Hast Du das verstanden?“

Angie hatte gewusst, dass sie hier nicht mit ihrem Namen angesprochen werden würde und bestätigte daher „Ja, ich habe verstanden.“.

„Gut. Um sicher zu gehen, dass Du deine Nummer nicht vergisst, werden wir dich markieren.“ Sofort bekam Angie Angst, dass die beide irgendwelche bleibenden Spuren auf ihr hinterlassen würden. Das hatte sie im Vorgespräch extra ausgeschlossen. Aber Wärter Y kam nur mit einem dicken Marker. Angie hatte mit einem solchen Marker bei ihrem letzten Umzug ihre Umzugskisten beschriftet.

Genüßlich schrieb er erst quer über ihre Brüste und danach auf ihren Arsch ihre Nummer. Sie nahm es zumindest an, denn sehen konnte sie es nicht. Ihren Blick hatte sie starr geradeaus gerichtet.

„So,“ sagte Wärter D. „ich denke, Du bist bereit für die Zelle.“

Die beiden führten sie wieder in den Gang und zu einer der Metalltüren. Wärter Y öffnete sie mit einem großen Schlüssel. Bei der Gelegenheit konnte Angie sehen, dass in der Tür eine große Klappe angebracht war und die Tür insgesamt sehr schwer zu sein schien.

Als die Tür offen war, wurde die Gefangene 3502, die sie nun war, in die Zelle gestoßen.

Die Zelle hatte keine Fenster und war komplett gefliest. Knapp unter der Decke befand sich ein Lichtschacht durch den im Normalfall wohl Tageslicht hätte eindringen können. Er war aber mit einem dunklen Stoff so verhangen, dass kein einziger Lichtstrahl herein fiel. Die einzige Lichtquelle war daher eine nackte Glühbirne, die unter der Decke hing. So hoch, dass 3502 auch nicht heran gekommen wäre, wenn sie gesprungen wäre.

Der Raum war vielleicht 2 bis 2,5 Meter breit und 4 Meter lang, so schätzte sie. Auf dem Boden lag eine Matratze. In der Mitte des Raumes war ein Abfluss und in der Ecke stand ein Eimer. Das war es. Was wofür gedacht war, war nicht schwer zu erraten.

„Achja, eines noch.“ unterbrach sie Wärter D in ihren Überlegungen. In dem Moment kam Wärter Y in den Raum und sie hörte ein Scheppern. In der Hand trug er schwere Handeisen, die mit einer dicken Kette verbunden waren. „Wir wollen doch deinen Schmuck nicht vergessen 3502.“

Mit diesen Worten trat er hinter sie „Arme nach hinten.“. Sie gehorchte und Wärter D legte ihr die Ketten an. Sie waren sehr schwer und sofort spürte sie das Gewicht. Die Arme vor den Körper zu nehmen war nun unmöglich. Die Ketten hingen an ihr und die Handeisen waren zwar nicht sehr eng, aber auch nicht weit genug, als dass sie hätte heraus schlüpfen können.

„So, 3502. Dann lebe dich mal ein.“ lachte Wärter D und wie beiläufig griff er ihr zwischen die Beine „Viel Spaß.“ sagte er und grinste sie dabei süffisant an.

Die beiden schlugen die Zellentür hinter sich zu und Angie war alleine. Nackt. In einer Zelle eingesperrt und mit Ketten gefesselt. Ehe sie anfangen konnte nachzudenken, ging die Glühbirne unter der Decke aus und sie saß in vollkommener Dunkelheit.

Angie bewegte sich in Richtung der Matratze und sank darauf nieder. Ihre Gedanken rotierten und kamen nicht zur Ruhe. Sie war unfassbar erregt, fühlte sich ausgeliefert, erniedrigt und hatte Angst. All das steigerte ihre Erregung aber nur noch mehr. So saß sie im Dunkeln und versuchte sich zu sammeln. Was würde als nächstes passieren. Sie war heute Mittag „verhaftet“ worden. Nun war Abend. Das bedeutete, der erste Tag war noch nicht einmal zu Ende. Dennoch war schon so viel passiert.

Und sie wurde sich bewusst, dass sie keine Ahnung hatte wo sie war. Sie war völlig dem Wohlwollen desjenigen ausgeliefert, der hier das Sagen und mit dem sie geschrieben hatte. Wenn das überhaupt ein und dieselbe Person sein sollte.

Sie hatte keine Ahnung wie viel Zeit vergangen war. Das Licht war in der Zwischenzeit wieder an- und dann auch wieder ausgegangen. Plötzlich klapperte es an der Tür, das Licht in ihrer Zelle ging an und die Tür schwang auf.

Der Mann der vor Stunden oder wie lange es auch her sein mochte, den Schockerstab geschwungen hatte, betrat die Zelle.

„So“ er schaute auf ihre Brüste „3502.“. Angie hatte fast vergessen, dass ihre Gefangenennummer große auf ihren Brüsten stand.

„Du hast mir vorhin fast auf meine Stiefel gepisst Du Fotze.“ fuhr er fort.

Er zog etwas aus seiner Tasche, drückt darauf und von der Decke kam etwas herunter gefahren. Ehe Angie wusste was geschah, hatte der Mann ihre Handfesseln befestigt und der Haken, der von der Decke gekommen war, fuhr wieder nach oben. Angies Arme wurden hinter ihrem Rücken nach oben gezogen, so dass sie unweigerlich nach vorne kippte. Aber ehe sie vollkommen den halt verlor, hörte der Zug auf und sie hing in der Zelle, Arme nach hinten oben und gerade noch sie auf den Zehen stehend.

„Du gehörst also zu dieser Terrorzelle.“ sinnierte er. „Wir sollen dich zu sprechen bringen. Und wir werden dich zu sprechen bringen. Natürlich sind unsere Methoden in dieser aufgeklärten Zeit aus der Mode.“. Der Mann umkreiste sie während er das sagte. Dann blieb er aber hinter ihr stehen und 3502 hörte ein Klicken. Im nächsten Moment breitete sich ein heißer, brennender Schmerz von ihrer Pussy aus und strahlte durch ihren ganzen Unterleib. „Aber sie wirken, das kann ich dir versprechen.“ beendete der Mann seine Erklärung und Angie schrie. Sie schrie vor Schmerz und noch mehr vor Angst.

Offensichtlich war sie nun der Obersten Instanz begegnet und ihr ausgeliefert.

Ende Teil 4. Hier geht es zu Teil 5.

Reiz Keuschhaltung

Keuschhaltung ist für viele im BDSM ein zentraler Bestandteil. Warum das so ist, ist nicht schwer zu erraten, bringt aber auch oft unerwartete Probleme mit sich.

Vermutlich ist der Begriff selbsterklärend. Dennoch kurz zur Bedeutung: Keuschhaltung bedeutet, dass der dominante Part dem devoten Part jeden Orgasmus verbietet. Einzige Ausnahme: Der dominante Part hat ihn vorher genehmigt – dies gilt ausdrücklich auch außerhalb von Session oder bei Vanilla-Sex.

Bei Paaren aus devoten Männern und dominanten Frauen ist diese Praktik vielleicht noch populärer als bei Paaren mit devoten Frauen und dominanten Männern. Aber da ich persönlich mit männlicher Keuschhaltung keine Erfahrung habe, weder aktiv noch passiv, soll es hier vor allem um die Konstellation gehen, in der eine weibliche Sub keusch gehalten wird.

Zu Beginn habe ich geschrieben, es sei nicht schwer zu erraten, warum Keuschhaltung für viele so ein zentraler Punkt ist. Dennoch lohnt es sich, einen Blick auf die verschiedenen Aspekte des Reizes dieser Praktik zu werfen. Der Orgasmus ist einfach so ziemlich das Intimste, was wir Menschen haben. Wir lernen ihn zumeist in der Pubertät kennen und mittels Selbstbefriedigung erforschen wir so sehr früh unsere Sexualität.

Dass ein anderer uns da rein redet, ist selten und alleine schon deswegen ungewohnt. Zumal man einem anderen die Kontrolle darüber gibt und selbst jede Kontrolle abgibt, ist eine Erfahrung, die es vermutlich nur im BDSM gibt (ja, ich weiß, das Zölibat. aber da hat ja kein „anderer“ die Kontrolle).

Selbstverständlich ist es ausgesprochen exklusiv, wenn man die Kontrolle über diese ganz persönliche und private Sache abgibt. Noch intimer wird es, wenn das Verbot womöglich sogar noch umfasst, dass man sich im Intimbereich gar nicht mehr selber anfassen darf.

Der Reiz ist also der Eingriff in die eigene Sexualität und diese abhängig vom Wohlwollen seines Gegenübers/Partners zu machen. Ein weiterer Reiz ist aber auch die durch Enthaltsamkeit steigende Libido. Sprich, wer nicht darf, der will irgendwann umso dringender. Das kann den Anreiz noch erhöhen und zu einer neuen Form von Bindung führen. Das mag bei devoten Männern stärker sein als bei devoten Frauen. Aber auch dort bleibt Keuschhaltung keinesfalls ohne Wirkung.

Ein zusätzlicher und besonderer Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Keuschhaltung ist, dass sie bei einer weiblichen Sub fast immer nur über ein Verbot stattfinden muss, während man bei Männern relativ einfach mit mechanischen Mitteln, wie einem Peniskäfig jede Erektion unterdrücken oder schmerzhaft machen kann. Dies ist bei Frauen nicht ohne weiteres möglich: Keuschheitsgürtel für Frauen, die wirklich funktionieren, sind extrem aufwändig und folglich kostspielig und weiterhin so unbequem, dass sie kaum auf Dauer tragbar sind.

Aber wie mir eine mir bekannte Sub sagte, die die Erfahrung mit einem solchen Keuschheitsgürtel gemacht hat, ist die Erfahrung ganz besonders. Sie schrieb mir: „Aber ich bin extrem froh darüber diese Erfahrung gemacht zu haben. Ich muss zugeben, dass es wirklich noch einmal ein Riesenunterschied ist, ob man die Keuschhaltung ’nur‘ über den Kopf macht bzw. ’nur‘ mit Verboten, oder ob der Sklave oder die Sklavin eben tatsächlich das pure Metall auf der Haut spürt und in jeder Sekunde spürt, dass der Körper nicht mehr ihr gehört oder ihm, dass die Lust nicht mehr ihr oder ihm gehört, sondern dem Herrn oder der Herrin.“.

Über den Reiz und auch die gewünschte oder erwartete Wirkung habe ich nun einiges geschrieben. Allerdings birgt die Keuschhaltung auch einige „Gefahren“, derer man sich bewusst sein sollte. Es ist nämlich keinesfalls so, dass die Lust einfach immer weiter steigt und man es dann irgendwann mit einer bedürftigen, ständig bereiten und willigen Sub zu tun hat.

Meine Erfahrung mit Keuschhaltung besagt, dass auch darauf die Reaktionen völlig individuell sind. Keuschhaltung und die damit gesteuerte Lust funktionieren nicht wie ein Motor, den man bei Bedarf startet und wieder aus macht.

Bei Keuschhaltung auf Distanz habe ich ganze verschiedene Reaktionen erlebt. Beispielsweise die, dass die wenigen Zeitfenster im Alltag neben Haushalt und Kindern, in denen Selbstbefriedigung möglich wäre, dann noch verkleinert werden, weil man um Erlaubnis fragen muss. Das erhöht den Stress und senkt damit die Lust. Reaktion ist, dass die Kontrolle als reine Belastung wahrgenommen wird.

Eine andere Reaktion war, dass die Sub das Gefühl hatte nicht lästig fallen zu wollen in dem sie fragte und daher überhaupt nicht fragte. Oder eben auch die Variante, dass der Kopf einfach sagt, „wenn ich sowieso nicht kommen darf, dann habe ich auch einfach keine Lust mehr“ und sich die Libido komplett runter fährt.

Keine dieser Reaktionen ist gewollt. Weder vom Dom noch von der Sub. Ehe man also in eine dieser Fallen tappt, sollte man miteinander reden und sich Lösungen überlegen. Gibt es Auswege, die die Keuschhaltung dennoch spannend halten? Oder gibt es vielleicht Alternativen?

Eine Alternative ist das schlichte Gegenteil der Keuschhaltung: der Orgasmuszwang. Die Sub wird dabei verpflichtet, sich in bestimmter Häufigkeit zu befriedigen. Ob sie will oder nicht. Der Effekt, nämlich der Kontrollverlust über die eigene Sexualität und Befriedigung ist ähnlich, man umgeht so aber einige der erwähnten „Gefahren“.

Welche Variante man wählt, welche als besonders reizvoll empfunden wird, ist vollkommen individuell. Probiert es einfach aus. Habt aber die möglichen Probleme im Kopf. Weder Dom noch Sub sollten erschrecken, wenn es zu einer der genannten, ungewollten Reaktionen kommt. Einfach darüber reden und kreativ reagieren.

Im Verhör, Teil 3

Fortsetzung von Teil 2

Die beiden kräftigen Wärter traten hervor und packen Angie. Mühelos nahmen sie sie hoch und trugen sie zwischen sich davon. Wortwörtlich, denn Angies Füße berührten den Boden nicht, als diese zwei Kerle sie weg schleiften. Hinter sich hörte sie die wieder völlig beherrschte und wie ein Bariton klingende Stimme des Wärters, der sie mit diesem Stock und vermutlich einem Stromschlag von den Beinen gerissen hatte:

„Und dich haben wir hier doch schon ein oder zweimal gesehen, nicht wahr?“

„Jawohl.“ antwortete eine tiefe Frauenstimme knapp. Angie hatte gerade noch Zeit zu realisieren, dass ihre Mitgefangene offenbar also schon einmal hier gewesen war, da wurde sie durch eine Tür und in einen Gang getragen.

Rechts und links des Ganges waren Türen die offenbar aus Stahl waren. Es führten aber auch zwei weitere Gänge ab, in die Angie nicht weiter schauen konnte. Am Ende des Flurs war eine offene Tür, auf die die Männer mit ihr zusteuerten.

Angekommen warfen Sie Angie regelrecht in den Raum. Sie kroch automatisch von ihnen weg, bis sie am Ende des Raumes, an einer kahlen Wand angekommen war. Sie war sich bewusst, dass sie nach Urin stank und dass sie dreckig war. Sie schämte sich, wollte sich bedecken, aber in dem Raum gab es kein Entkommen. Er war rechteckig, nur ein paar Quadratmeter groß, komplett gekachelt und in der Mitte des Raumes war im Boden ein Ablauf. Er hatte keine Fenster.

„Hol den Schlauch.“ sagte der kräftige Wärter mit dem etwas helleren Teint zu seinem Kollegen.

Ehe Angie sich fragen konnte, was nun passieren sollte, tauchte der „Türsteher“ wie sie den noch muskulöseren der beiden bei sich getauft hatte, wieder auf. Der „Schrank“, so ihr Name für den zweiten Wärter, nahm den Schlauch in die Hand.

Das war definitiv kein Gartenschlauch hatte sie noch die Zeit zu denken, da schoss ein massiver Wasserstrahl aus dem Ding und Angie hatte das Gefühl, sie würde von einem Bus überfahren. Das Wasser war eiskalt und Angie versuchte dem Strahl auszuweichen, sich zu drehen, irgendetwas um dem Druck und der Kälte zu entkommen. Aber es half nichts. Sie hustete und spuckte und fragte sich, ob man wohl auch auf dem Trockenen ertrinken könne.

Da hörte das Wasser auf, Angie hustete noch ein paar Mal und rieb sich die Augen. Da sah sie den Türsteher über sich stehen. Er schüttete eine Flüssigkeit über sie, nahm einen Schrubber den sein Kollege ihm reichte und begann sie abzuschrubben. „dreckige Arhira“ hörte sie ihn immer wieder zischen. Sie hatte keine Ahnung was das bedeuten sollte.

Der Schrubber war hart. Der, der ihn führte war brutal. Sie versuchte wieder auszuweichen, hatte aber keine Chance. „Umdrehen!“ sagte er. Sie gehorchte.

Kurz darauf kam wieder der Wasserstrahl und das, was offenbar eine Art Seife gewesen war, wurde abgespült.

„Aufstehen!“ hörte sie, als der Wasserstrahl endlich versiegte.

Der „Schrank“ packte sie am Oberarm und zog sie mit sich. Es ging direkt in den Nebenraum. Dort stand ein Schreibtisch. Davor und dahinter zwei Stühle. Auf dem Tisch diverse Büroutensilien die Angie von ihrem eigenen Arbeitsplatz kannte.

Auf dem Boden lag ein großes, weißes Laken. „Da drauf stellen.“ sagte der „Türsteher“, der schon im Raum wartet.

„Mein Name ist Wärter Y, das da ist mein Kollege Wärter D. Du wirst uns mit Sie und Wärter Y oder Wärter D ansprechen. Hast Du das verstanden?“

„Ja“ antwortete Angie. Da zuckte seine Hand nach vorne und sie hatte sich eine Ohrfeige gefangen.

„Das heißt ‚Ja, ich habe verstanden.‘“

„Ja, ich habe verstanden.“ antwortete Angie und musste darum kämpfen nicht in Tränen auszubrechen. Das war alles doch härter, als sie es sich ausgemalt hatte.

„Gut.“ sagte Wärter Y. „Wir werden dich jetzt durchsuchen und dann kommst Du erst einmal in deine Zelle. Bleib schön immer auf diesem Laken stehen.“

Wärter D trat auf sie zu, wuschelte durch ihre nassen Haare, schaute hinter und in ihre Ohren und sagte schließlich „Mund auf.“. Er zog sich Latexhandschuhe über und Angie schwante nichts Gutes.

Mit einem Finger fuhr er in ihren Mund. Schob die Zunge hoch und zur Seite. Er fuhr so tief hinein, dass ihr Würgereflex ausgelöst wurde. Sie hustete.

„Vorbeugen. Die Arschbacken mit beiden Händen auseinander ziehen.“

„Oh Gott“ konnte Angie noch denken und ehe sie weiter überlegen konnte, beugte sie sich vor und gehorchte.

„Jetzt husten.“ sagte Wärter D. „Hübsche Rosette.“ kommentierte währenddessen Wärter Y und Angie wollte im Boden versinken.

Sie hustete.

Wärter Y trat an sie heran und mit ebenfalls behandschuhter Hand drückte er mit einem Finger gegen ihre Rosette. Sein Druck würde immer stärker.

„Komm, lass uns fertig werden. Dazu ist später noch genug Zeit.“ hörte sie die Stimme von Wärter D.

„Hock dich breitbeinig hin.“ sagte er nun zu ihr. Sie schaute ihn fragend an. „Na, so als würdest du im Wald pissen.“

Angie hockte sich breitbeinig hin und beide Männer starten ihr zwischen die Beine und auf ihre Pussy.

„Jetzt husten.“

Angie hustete.

„Da schaue ich jetzt aber gründlicher nach.“ meldete sich Wärter Y, trat vor sie, bedeutete ihr sich hinzustellen und die Beine breit zu machen. Von hinten drang er mit dem Finger in sie ein und tastete herum, als würde er etwas suchen.

„Nochmal husten.“ hörte sie ihn sagen und man merkte seiner Stimme das Grinsen und die Erregung an. Angie hustete erneut.

Ende Teil 3. Hier geht es zu Teil 4.

Im Verhör, Teil 2

Fortsetzung von Teil 1

Wie lange fuhren Sie inzwischen? Angie hatte jedes Zeitgefühl verloren. Von Zuhause aus war sie drei Stunden zum vereinbarten Treffpunkt gefahren. Sie hatte angenommen, dass sie so lange gefahren war, bedeutete, dass Sie in der Nähe des „Gefängnisses“ sein würden. Aber nun lag sie mindestens schon eine Stunde mit diesem Sack über dem Kopf, nackt und gefesselt auf der Ladefläche dieses SUVs. Oder waren es schon zwei Stunden? Sie wusste es nicht und die lange Fahrt bedeutete auch, Sie konnte mittlerweile überall sein.

Was es noch schlimmer machte war, dass sie seit etwa einer halben Stunde pinkeln musste und der Drang wurde immer stärker. Was sollte Sie nur tun, wenn sie es nicht mehr würde halten können? Einfach ins Auto der Obersten Instanz pinkeln? Das wäre unglaublich peinlich. Außerdem würde das gleich einen hervorragenden Eindruck bei den Leuten machen, von deren Wohlwollen Sie die nächsten Tage vollkommen abhängig sein würde.

Da spürte sie, dass der Wagen langsamer wurde und schließlich stoppte. „Endlich!“, dachte Angie und wartete darauf endlich aus dem Auto gelassen zu werden.

Sie hörte, wie die Wagentüren sich öffneten, aber niemand öffnete die Heckklappe. Schritte entfernten sich. Dann war Stille. Aber nicht lange und sie konnte hören, wie die Schritte wieder näher kamen.

Die Heckklappe wurde nun doch geöffnet. Aber anstatt, dass Angie herraus geholt wurde, spürte sie, wie ein zweiter Körper auf die Ladefläche gelegt wurde.

Noch ehe Angie sich von der Überraschung erholen konnte, fuhr der Wagen wieder an. Sie spürte einen Fuß in ihrem Gesicht. Aber sie hatte den Knebel im Mund und war regungslos gefesselt. Sie konnte sich nicht rühren und nichts sagen. Auch von der anderen Person kam kein Ton.

Die Fahrt ging weiter und Angies Herz klopfte immer stärker.

Sie konzentrierte sich mit aller Kraft darauf dem Drang pinkeln zu müssen nicht nachzugeben. So verstrich noch mehr Zeit. Langsam fing Angie an sich zu fragen, ob sie womöglich ins Ausland geschafft würde. Ob sie sich auf irgendeine verrückte Sache eingelassen hatte, die sie unterschätzt hatte.

Da verlangsamte sich die Fahrt erneut und endlich wurde die Heckklappe geöffnet und ohne ein Wort wurde Angie aus dem Auto gezerrt.

„Ich gehe sie anmelden.“, hörte Angie die Stimme des Mannes. Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, wie viele Leute an dieser Sache beteiligt waren.

Sie spürte, wie die Fesseln um ihre Knöchel entfernt wurde und wie sich etwas um ihren Hals legte. Ein Ruck brachte sie fast aus dem Gleichgewicht. „Mitkommen!“, hörte sie die weibliche Stimme und sie wurde am Hals nach vorne gezogen.

Stolpernd machte sie ein paar Schritte. Sie war barfuß und stieß sich mehrfach die Zehen oder trat auf einen Kiesel oder ähnliches, aber sie wurde immer wieder nach vorne gezogen.

Einige Minuten später, in denen sie offenbar über Steine, Schutt und Kies gelaufen war wurde ihr befohlen stehen zu bleiben.

Der Sack wurde ihr vom Kopf gezogen. Sie befand sich in einem geräumigen Innenhof, der umgeben war von völlig verfallenen Gebäuden. Überall kaputte Fensterscheiben, sogar einige eingefallene Mauern. Der Gebäudekomplex musste schon vor langer Zeit verlassen worden sein und seitdem leer stehen.

Es war noch hell, aber es schien später Nachmittag zu sein. Vor ihr standen vier Personen. Alle in der gleichen dunklen Kleidung sowie den gleichen Brillen und Mützen. Die Frau war dabei, die Angie schon gesehen hatte und drei Männer.

Ein kurzer Blick zur Seite und sie sah eine zweite nackte Frau. Vermutlich die Frau, die mit ihr im SUV gelegen hatte. Vom ersten Blick schien sie deutlich älter als Angie selbst zu sein. Aber der Blick der Frau war starr geradeaus gerichtet. Daher konnte sie nicht viel erkennen.

„ACHTUNG!“ erscholl eine laute Stimme aus der Gruppe vor ihr und Angie richtete ihren Blick wieder nach vorne auf den Mann, der einen Stock in der Hand hielt, aus dessen einem Ende zwei Metallstifte zu ragen schienen. Er hielt den Stock in der rechten und klopfte sich damit immer wieder in die linke Handfläche.

„Ihr seid Gefangene der Obersten Instanz. Ihr wisst, warum ihr hier seid. Das kann für euch alles einfach oder auch sehr, sehr schwer werden. Das liegt ganz an euch. Wenn ihr uns verratet was wir wissen müssen, dann kann das hier ganz glimpflich ablaufen und ihr müsst nur eure Zeit absitzen. Aber wenn nicht…“

Da fiel Angie wieder ein, dass sie sich einige Angaben wie Orte, Zeiten und Namen hatte merken sollen. Informationen, die man aus ihr herausholen wollen würde. Dinge, die sie im Verhör würde verraten können oder müssen. Sie waren sozusagen die Währung dieses Spiels. Wenn sie sie verriet, dann wusste die Oberste Instanz, dass sie genug hatte. Dann würden die Behandlungen enden und das Spiel war vorbei.

Sie konnte sie auf einmal oder nach und nach preisgeben. Oder gar nicht. Aber diese Informationen waren das Ziel, auf dass es die Oberste Instanz abgesehen hatte. Was sie sich hatte merken sollen war folgendes: „Brian, Jean, Thomas und Isabelle. 16. Oktober. Gendarmenmarkt, Marienplatz und Römerberg“.

„VERSTANDEN?“

Angie bemerkte erst jetzt, dass der Wortführer direkt vor ihr stand. Sie hatte wohl nicht aufgepasst und nicht mitbekommen, dass er etwas gefragt hatte. Ratlos schaute sie ihn an.

„Ob Du mich verstanden hast, Du Fotze?“, sagte er und stieß ihr seinen Stock in die Seite. Im Selben Moment explodierte ihre linke Köperhälfte vor Schmerzen. Sie brüllte auf, aber durch den Knebel im Mund kam nur ein Röcheln heraus. Im selben Moment gaben ihre Beine nach und sie sank auf die Knie.

Angie bekam kaum Luft und schaute panisch um sich. Im selben Moment spürte sie die Nässe zwischen ihren Beinen. Warm lief es an ihren Schenkeln herab.

„Die hat sich angepisst. Das geht ja gut los. Schafft sie weg. Mit der fangen wir an.“

Angie wurde hochgerissen und weg geschleift. Sie konnte nicht mehr klar denken.

Ende Teil 2. Hier geht es zu Teil 3.

Im Verhör, Teil 1

Als Angie durch laute Musik erwachte, wusste Sie im ersten Moment nicht wo Sie war. Dann sah Sie den dunkel verhangenen Lichtschacht, die Glühbirne unter der Decke und den Fliesenboden und es fiel ihr wieder ein.

Sie hatte auf die Anzeige in einem BDSM-Forum geantwortet. Der Text klang einfach zu verlockend: „Willst Du echte Gefangenschaft, scharfe Verhöre und realistische Qualen erleben? Dann melde dich unter folgender E-Mail-Adresse: obersteinstanz@fantasymail.de“. Zuerst hatte Sie es für einen Scherz gehalten. Aber es rührte so sehr an Fantasien, die sie seit Jahren hatte, dass Sie nach einigen Tagen doch eine E-Mail gesandt hatte.

Am nächsten Tag kam eine Antwort und aus dieser entspann sich ein Dialog in dessen Verlauf Sie zu der Überzeugung kam, dass die Sache wohl doch ernst gemeint war.

Es folgten Nachrichten über einen anonymen Messenger und schließlich auch ein Gespräch über dessen Telefonfunktion. Sie hatten eine Gefangenschaft vereinbart die mindestens 3 Tage, maximal aber eine Woche dauern sollte. Die Tatsächliche Dauer würden die Oberste Instanz festlegen. So nannten sich ihre Gesprächspartner und so sollte auch Sie sie nennen.

So hatte sie sich eine Woche Urlaub genommen, hatte einer guten Freundin erzählt, wo sie in etwa sein würde und ab wann Sie zurück sein wollte und hatte sich in ihr Auto gesetzt. Nach einer etwa dreistündigen Fahrt war sie in der Dämmerung eines Freitag abends auf dem Parkplatz angekommen, den die Oberste Instanz ihr genannt hatte. Hätte sie nicht die GPS-Koordinaten in ihr Handy eingegeben, sie hätte den abgelegenen Parkplatz nie im Leben gefunden.

Wenige Minuten nachdem sie den Motor abgestellt hatte, rollte ein großer Geländewagen auf den Parkplatz und ein Mann und eine Frau stiegen aus. Beide hatten Sonnenbrillen auf, waren dunkel gekleidet und trugen Mützen bis tief ins Gesicht gezogen. Sie steuerten ruhig und zielstrebig auf ihr Auto zu. In diesem Moment wäre sie am liebsten sofort weggefahren. Als Alternative stand auch im Raum, sich vor Angst in die Hose zu machen. Aber ehe Sie reagieren konnte, stand der Mann an der Beifahrerseite und die Frau neben ihr an der Fahrerseite ihres Wagens.

Die Frau machte ein Zeichen, dass Sie die Scheibe senken sollte. Sie folgte der Aufforderung gehorsam.

„Sind Sie Angie L.?“ fragte die Frau.

„Ja“ brachte Angie mit zitternder Stimme hervor.

„Gut“, antwortete die Frau. „Wir sind hier, um Sie zu verhaften.“

In dieser Sekunde lief es ihr heiß und kalt den Rücken herunter und sie klammerte sich am Lenkrad ihres Autos fest.

„Aussteigen. Sofort.“ sagte die Frau.

Angie konnte sich nicht rühren.

„So-fort!“ klang die Stimme der Frau.

Angie riss sich los, betätigte den Türgriff und begann die Tür auf zu drücken. Die Frau wich zurück und der Mann von der Beifahrerseite kam herüber.

Als Angie neben ihrem Auto stand, klang die Stimme des Mannes: „Ausziehen!“

Angie erstarrte. „Jetzt? Hier?“ brachte sie hervor.

Da spürte sie einen Schmerz auf ihrer linken Wange und die begriff, dass der Mann sie geohrfeigt hatte.

„Ausziehen.“ sagte er mit ebenso ruhiger Stimme wie zuvor.

Sie sah seine Augen. Sie erinnerte sich mühsam an die Absprachen, die in den ganzen Nachrichten getroffen wurden und zitternd begann sie sich auszuziehen. Natürlich hatte sie damit gerechnet, dass es eher früher als später dazu kommen würde. Aber hier? Auf einem Parkplatz und in aller Öffentlichkeit?

Sie zog ihr Top über den Kopf, öffnete die Hose und zog sie runter. Darunter hatte sie schöne Dessous angezogen. Nicht um jemandem von der Obersten Instanz zu gefallen, sondern weil Sie sich einfach gut darin fühlte. Nun stand sie da in ihrer schönen Wäsche und vier Augen schauten sie an.

„Weiter.“ sagte der Mann.

Also zog die auch Slip, BH und Strümpfe aus und stand völlig nackt vor den beiden Fremden. Beide reagierten sofort. Der Mann beugte sich herab und sammelte ihre Kleidung ein. Die Frau trat hinter sie, zog ihre Arme nach hinten und Angie hörte nur ein Ratschen. Plötzlich waren ihre Handgelenke so aneinandergebunden, dass sie sich nicht rühren konnte. Ein weiteres Ratschen und ihre Ellenbogen waren gefesselt.

Dann traf sie ein Stoß in den Rücken und sie hörte die Aufforderung: „Zum Wagen!“.

Unterbewusst hörte sie das typische Klicken ihres Autos, wenn jemand den Schließmechanismus an ihrem Autoschlüssel bediente. Offenbar würde ihr Auto hier bleiben dachte sie noch und stolperte zu dem SUV.

An der offenen Heckklappe des großen Autos angekommen, wurde sie hineingestoßen. Sie lag nun auf einer Art Ladefläche und spürte, wie auch ihre Knöchel mit den gleichen Fesseln fixiert wurden, wie auch schon Hände und Ellenbogen. Die Frau trat vor sie und stopfte ihr ein Stück Stoff in den überrascht offenstehenden Mund. Nun bekam sie noch einen dunklen Beutel oder Sack über den Kopf gestülpt.

Das Ganze hatte keine fünf Minuten gedauert. Nun lag sie hier. Hilflos. Bewegungsunfähig. Stumm. Da hörte sie, wie der Motor des Autos ansprang.

Ende Teil 1. Hier geht es zu Teil 2.